Weiche Beläge
Hallo Onkelbonus,
willkommen im Forum und Respekt, dass Du mit diesem Thread versuchst, Hilfe zu bekommen.
Es gibt von jedem Belag-Hersteller eher härtere und auch eher weichere Beläge. Manche Beläge gibt es sogar nicht nur mit unterschiedlich dickem Schwamm, sondern auch mit unterschiedlich weichem Schwamm. Nimm Dir mal einen Katalog eines großen Anbieters zur Brust. Wenn Du keinen hast, dann geh ins Internet auf die Seiten der großen Anbieter, dort kann man oftmals einen Gratis-Katalog bestellen. Aber denke daran: wenn Du einen bestellst, bekommst Du möglicherweise über Monate oder Jahre hinweg regelmäßig die Kataloge ins Haus.
Also, Hersteller wie zum Beispiel Andro klassifizieren die Härte der Schwämme mit "hart, mittel, soft" und geben manchmal sogar den Härtegrad an. Dabei ist 30° meines Wissens die zur Zeit niedrigste Angabe, sprich der weichste Schwamm. Dann gibt es Schwämme mit 35°, 40°, ja sogar 45°. Wenn Du einen weichen Belag suchst, dann achte darauf, dass er vom Hersteller bzw. im Katalog mit "weich" oder "30°" angegeben ist. Der Yasaka Mark V 30 hat laut Hersteller 30°, wenn Du zum Beispiel den nimmst, dann hast Du mit hoher Wahrscheinlichkeit einen der weichsten Beläge überhaupt. Habe diesen zwar noch nie gespielt, aber ich spiele mit dem Gedanken, diesen Belag mal auszuprobieren.
Habe für die Jugendlichen im Training unseres Vereins vor ein paar Wochen Donic Blues Axento gekauft, der ist ebenfalls butterweich und ideal zum Topspin geeignet. Ich selbst spiele derzeit einen Donic Vario Soft (ein Klassiker!), der ist auch schön weich und ich kann herrlich damit ziehen.
Mir ist klar, dass man in Deinem Alter noch nicht das nötige Geld hat, um zu experimentieren. Vielleicht könnt Ihr Euch im Training zusammentun und gemeinsam einen Belag anschaffen, der zum Beispiel sehr weich ist. Den klebt Ihr dann auf ein Holz (den richtigen Kleber verwenden, Du weißt ja!) und testet ihn mal aus. Dabei ist aber wichtig, dass der neue Belag nicht nur mit einem einzigen Holz getestet wird (außer Ihr spielt alle das gleiche Holz). Der Belag muß so aufgeklebt werden, dass er nach einem Probetraining von einem Holz wieder sauber abgezogen werden kann (Belaglöser verwenden, gibt's im Handel - Vorsicht giftig! An die frische Luft!) und dann auf das nächste Holz drauf. Nur wenn Du einen Belag in Kombination mit Deinem Holz testest, kannst Du verwertbare Ergebnisse über dessen Tauglchkeit für Dich selbst gewinnen.
Viel Erfolg!
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