@ AnSc
Ich kritisiere die Rahmenbedingungen im allgemeinen. In Courmayer war ich live dabei mit ca. 50 Zuschauern und 150 Funktionären. Die Spielbedingungen waren katastrophal, was u. a. einen "Zufallszweiten" Wosik und "Zufallsdritten" Rosskopf zur Folge hatte. So gesehen ist das im eigentlichen Sinne eher ne antieuropäische Sicht bzw. insbesondere ne antideutsche Sichtweise.
In Athen waren die Bedingungen wohl auch eher suboptimal, was für sämtliche Spieler (asiatische und europäische Spieler) von gleichem Nachteil war. Der bewusst herbeigeführte Heimvorteil war für Kreanga wohl nicht besonders gross, denn er schied in der ersten Runde aus, wenn ich mich recht erinnere.
Paris war ne super Veranstaltung mit täglich ca. 12000 Leuten in der Halle. Da hat alles gepasst (zumindest aus meiner Sicht als Zuschauer). Der einzige Heimvorteil, den die Europäer da hatten, waren wirklich nur die frenetisch anfeuernden Zuschauer, (wobei ich ja immer auf Seiten von Joo Se Hyuk war). Die sonstigen Bedinungen waren für alle Spieler gleich optimal (denke ich mal).
Dass Topveranstaltungen natürlich auch in anderen Kontinenten auszutragen sind, ist vollkommen klar. Es sollte nur dafür gesorgt werden, dass die Spielverhältnisse für alle Spieler gleich optimal sind, und der Ort sollte so gewählt sein, dass die Hallen halbwegs gefüllt sind. Bei den Chinesen hege ich da aber aus eigener (negativer) Erfahrung so gewisse Zweifel. Das ist das was ich oben als "chinesische Mentalität" bezeichnet habe. Ich möchte aber darauf nicht näher eingehen, da dies im Forum sonst allzu leicht falsch verstanden wird.
JanMove