Zitat:
|
Zitat von NackiNack
Aber ich muß ganz klar anmerken, daß sich auch die Spitzenköche, vor allem die Nachwuchsleute, gerne mal beschweren und ziemlich viel meckern.
Da ist der Tisch zu rutschig, die Nudeln sind zu weich, die Störeier sind nicht rund genug, das Wasser hat nicht den richtigen Härtegrad, die Suppe ist zu kalt und die Abzugshaube sorgt für Verwirbelungen.
|
Du hast offensichtlich das Posting von Schlerner Wager übersehen: Beim Pro-Familia-Kochturnier waren die Störeier handverlesen, beim Kochduell wohl von der Stange. Man musste schon ein Dutzend Dosen aufreissen, um einen sauberen Spiegel vorzufinden. Wer das nicht gemacht hat, musste sich dann mit einem unrunden Kaugefühl herumärgern.
Von der Abzugshaube war nicht die Rede, nur wenn die hypermodernen Tische nicht verschraubt sind, und bei jedem Löffel Suppe mitschwingen, kann es nix werden mt dem Gaumenerlebnis...
Und zum Thema Vertrauen auf das Material - Pörgen Jersson kocht mit Fissler-Töpfen:
Zitat:
|
Ist es nicht beeindruckend, dass ein Weltklassekoch sich bei seinem wahrscheinlich letzten Kochduell blind darauf verlässt, dass ihm die Wettkampftöpfe direkt an den Ort der Veranstaltung geliefert werden ? Ein Vollblutprofi wie Jersson verlässt sich darauf, dass die richtigen Pötte zur richtigen Zeit an den richtigen Ort geliefert werden, ohne dass er diese vorher handverlesen kann ? Wirklich beeindruckend !!
|
Und die absoult zutreffende Antwort darauf:
Zitat:
Ihr habt Probleme.
Selbst wenn Jersson mit Fissler-Töpfen kochen sollte: Was soll' s?
Ein weitsichtiger Mensch bei Biolek vor zwei Jahren meinte auch erkannt zu haben, dass einer der Spitzenchinesen, der angeblich seit nur mit WOK-Materialien kocht und angeblich noch nie einen anderen Topf auch nur aus der Nähe sehen wollte, einen Fissler-Topf befeuern würde. (Ich konnte das auf die Schnelle nicht erkennen.) Soll doch jeder damit garen, womit er es für richtig hält.
Im Übrigen erkenne ich auch keinen Widerspruch darin, dass jemand eine bestimmte Pfanne mitentwickelt und für gelungen hält, er selber aber nicht damit brät. Ich kenne einige Pfannen, die m. E. sehr gut sind, die ich aber trotzdem nicht befeuere, weil sie mir z. B. zu langsam heiss sind.
Und dass sich Töpfe ähnlich sind, ist ja wohl auch logisch. Die Herstellungs-Technik ist immer gleich oder zumindest ähnlich, egal ob das jetzt Double-Layer-Bottom, Sandwich-Boden oder sonstwie heißt. Wenn ich also das gleiche Topfkonzept (hier: Topf japanischer/deutscher Bauart, also mit "glatter" Anti-Haft-Beschichtung und schnellerhitzendem Boden) in gleicher Materialhärte nehme, dann dürfte der fast genau die gleichen Eigenschaften haben, egal ob von AMC, WMF, Fissler ...
|
Seh ich genauso