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AW: sollen schimmelpfennig und rosskopf jetzt endgültig zurücktreten?
Hi Kerbtier!
Natürlich gibt es andere, wichtigere Kompetenzen als Motivationstalent, die ein Trainer haben muß. Warum aber z. B. ein Ex-Nationalspieler in Bereichen wie Trainingslehre- und Methodik, Physiologie und Traumatologie, Psychologie, Trainingsplanung- und Konzeption usw. per se besser sein soll, als jemand, der das jahrelang studiert hat und dabei 2 Klassen tiefer gespielt hat, bleibt mir schleierhaft.
Und das Argument, dass gerade in der täglichen Trainingspraxis immer mehr Spezialisten (die z.B. ordentlich ne Ballkiste spielen können), Sparringspartner, Physiotherapeuten, Psychologen hinzugezogen werden, ließe doch wieder die Bedeutung eines Cheftrainers, der in ALLEN Bereichen kompetent ist, sinken.
Zur Koordination und Steuerung der sportwissenschaftlichen Parameter (sorry für's Wort, mir fällt auf die Schnelle nichts anderes ein) bleibt ein solcher Allrounder m.E. zwingend erforderlich.
Das heißt, daß im modernen Sport m.E. ein Team von Fachleuten zusammenarbeiten muß; und dazu gehörte sicherlich auch ein Rosskopf. Daß das bisher viel zu wenig geschehen ist, bleibt meine feste Überzeugung.
Das Argument China geht darüberhinaus ins Lehre, da dort viel intensiver mit Medizinern, Physios, Trainingswissenschaftlern gearbeitet wird. Wer glaubt, daß der der jeweils auf der Bank sitzt allmächtig ist, der irrt gewaltig.
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