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AW: Womit kochen die Profis?
Also gut....
Wichtig bei deiner äußerst komplexen Fragestellen ist nicht nur die Brotsorte und der Bewegunsablauf beim Belegen sondern auch die Art des Aufschnitts! Meine persönlichen Favoriten sind hier Büffelmozarella und Büffelsalami, aber ich denke man kann auch aus Nackensteaks guten Aufschnitt machen, wenn man die Scheiben dünn genug hinkriegt.
Beim Brot kommt es nicht nur auf die Brotsorten an, sondern auch auf das Alter. Manche Leute bevorzugen eher älteres Brot, weil es dann härter ist und sie über ihre Kieferknochen eine bessere Rückmeldung bekommen. Aber das muss jeder selbst entscheiden.
Was du völlig außer Acht gelassen hast, ist die Frage, welche Butter oder Margarine man nimmt, oder ob man überhaupt welche nimmt. Ich hab festgestellt, dass ich mit Kerry Gold und der Butter von Weideglück die besten Ergebnisse erziele, Rama geht zur Not auch. Bei diesen Aufstrichen musst du beachten, dass sie unter das neue Kochgesetz fallen. Ich sag nur: Nicht in umschlossenen Küchen streichen!
Zur Bewegung: Ich verleihe den Wurst- oder Käsescheiben aus dem Handgelenk heraus einen leichten Drall. Das muss man sich so vorstellen, wie beim Wurf einer Frisbee-Scheibe. Ich komme damit sehr gut klar, habe aber auch schon Leute gesehen, die den Aufschnitt mit Wäscheklammern zwischen zwei Wäscheleinen spannen und dann das Brot von unten an den Aufschnitt bringen. Das wirkt ziemlich professionell, ist mir aber technisch zu anspruchsvoll.
Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiter helfen.
Gruß, Büffaufschnitt
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Auer und Hude. Mehr braucht es eigentlich nicht im Leben eines TT-Spielers.
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