Zitat:
Original geschrieben von Rudolf Endres
Ich war beim Bundesligaspiel Grenzau gegen Frickenhausen. Zu meinem Erstaunen gingen Ding Song und Korbel bei fast jedem Aufschlag ans Handtuch, die übrigen Spieler auch häufiger als erlaubt. Einer der Schiedsrichter sagte mir, man habe die Regel den Witterungsverhältnissen angepasst. Sicher, es war etwa 30 Grad C heiß und da "verrutscht" schon mal ein Topspin. Aber es trifft schließlich jeden Spieler gleichermaßen. Ich befürworte zwar die neue Zählweise, wenn aber die internationalen TT - Regeln so unwichtig sind, hätte man den Amateur- und Freizeitklassen auch ihre 21 lassen können. Wenn Kreisklassenvereine weiterhin bis 21 zählen, werden die Spiele wegen Verstoßes gegen die Int. Regeln als verloren gewertet. Verlieren jetzt beide Bundesligisten die Punkte? Kaum. Was der Jupiter darf, darf der Ochse noch lange nicht.
Es passt ins Bild, dass auch viele nicht regelgerechte Aufschläge von Ding Song zuglassen wurde. Die neue Aufschlagregel ist jetzt schon zum Scheitern verurteilt.
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@ Rudolf
Also wenn es in der Halle wirklich so war wie die meisten hier bestätigen, finde ich die ad-hoc-Entscheidung der Schiris richtig.
Was anderes ist es mit den falschen Aufschlägen. Dieses "Unwesen" existiert schon seit Ewigkeiten, und nichts ändert sich!
Warum ändert sich nichts? Weil niemand wirklich dagegen vorgeht und falsche Aufschläge ohne Weiteres wegzählt.
Was nützt der tollste, intensivste Schiri-Lehrgang, wenn sich in der Praxis niemand dran hält (der Schiri nicht, weil er Konflikte vermeiden will, die Spieler nicht, weil sie selber ein schlechtes Gewissen haben wg. des eigenen falschen Aufschlags bzw. weil sie wissen, dass derartige Aufschläge nicht weggezählt werden).
Wie Du richtig urteilst: Die neue, ab 2002 gültige Aufschlagregel kannst Du schon heute "mit der Pfeife rauchen".
Die Erlebnisse mit falschen Aufschlägen, wie sie T. Wosik schildert, kannst Du an jedem beliebigen Spiel der 2. BL oder RL haben. Und das Tollste, finde ich, ist der anwesende OSR, der diese Aufschläge eigentlich erkennen müsste, jedoch nichts zu sagen hat bzw. vor sich hindöst.