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Wir sind uns wohl einig, dass das Niveau der Ligen erheblich sinkt, wenn alle "Ausländer" ohne Visum und entsprechende Vergütung - wie vom DTTB-Beschluss vorgesehen - nicht spielberechtigt sind. Nachdem etwa 50 bis 75% (meine Schätzung) dieser "Ausländer" ins Trainingskonzept der Vereine (teilweise sogar der Verbände) einbezogen sind, würden die als Trainer bzw. Sparringspartner ja wegfallen.
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Im ersten Punkt stimm ich mit dir ueberein. Allerdings glaube ich, dass die Auslaender nur zu max. 20% (unterhalb der ersten Liga) bei den Vereinen trainieren, in denen sie spielen.
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Oder zeigen uns nicht vielmehr andere (Cottbus im Fußball oder auch unsere eigene 1. Bundesliga), dass nicht so sehr die Nationalitäten ausschlaggebend sind für die Begeisterung der Fans, sondern die Qualität des Sports, die Begeisterungsfähigkeit der Sportler und damit die Stimmung auf den Rängen und im Umfeld der Vereine?
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Leider kann man TT nicht mit Fussball vergleichen. Sonst braeuchten wir ueberhaupt keine Regelaenderungen und jeder waere zufrieden
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Ein Zukunftspakt wäre gewesen, wenn sich der DTTB und die Vereine für eine Übergangszeit (meinetwegen bis der erste osteuropäische Staat Vollmitglied der EU ist) auf eine Beschränkung der "ausländischen" Spieler auf zwei oder drei pro Mannschaft geeinigt hätten
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Dagegen wuerden doch auch einige klagen und somit haette das auch nichts gebracht. Ich bin auch der Meinung, dass die Regel zu kurzfristig kam. Ein Jahr spaeter waere es sinnvoller gewesen. Aber prinzipiell ist dei Regel meiner Meinung nach vernuenftig.
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Ein Wort noch zu Quizard: Du hast Deine Klasse bestimmt auch Deinem Training und Deinen Matches mit "ausländischen" Spielern zu verdanken.
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Du vergisst, dass ich meine Klasse noch mit einem Auslaender und 5 Deutschen pro Mannschaft erreicht habe, und das Bosman-Urteil ein Grund (nicht der entscheidenste) war, meine Profilaufbahn zu beenden.
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Dass es in Deutschland sehr schwer bis fast unmöglich ist, eine Karriere als Tischtennisprofi so zu gestalten, dass man mit 35 nicht vor dem Nichts steht, liegt ... an der mangelnden Fähigkeit von (uns) Funktionären, diesen Sport - und seine spärlichen Stars - mediengerecht zu vermarkten.
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Da muss ich dir voll und ganz Recht geben, dass es leider die Funktionaere nicht schaffen, unseren Sport mediengerecht zu vermarkten.
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Und wohin Übertreibungen (in jeder Hinsicht) führen, sieht man an Deinem letzten Verein: von der Spitze der 2. Bundesliga in die Kreisliga.
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Das hat nichts mit Uebertreibung zu tun gehabt, sondern der Sponsor ist einfach pleite gegangen, und einen neuen Hauptsponsor zu finden, ist fast unmoeglich (leider). Haette jedem anderen Verein auch passieren koennen.