|
Hallo Stefan,
es freut mich, dass Du Dich extra um meinen Beitrag richtigzustellen mit Deinem richtigen Namen angemeldet hast.
Als Stefan Lamm in seinem Beitrag von der 1. Herrenmannschaft Eilenburgs schrieb, in der auch der süddeutsch Meister Oliver Gamm spielen soll, habe ich ihn offenbar missverstanden. Ich war davon ausgegangen, er meinte Oliver Gamm sei süddeutscher Herrenmeister, was meinem Wissensstand nach nicht sein konnte. O. Gamm ist süddeutscher Juniorenmeister, alles klar, Respekt vor dieser Leistung.
Weshalb der TTC Eilenburg in Sachsen solch eine Vormachtstellung hat, ist für mich einfach nachvollziehbar: Bei der geringen Mitgliederzahl und Konkurrenz führen die finanziellen Investitionen des Herrn Amann umso schneller zum Erfolg.
Respekt auch vor den anderen hoffnungsvollen Nachwuchstalenten aus Sachsen. Es würde mich freuen, wenn sie sich so weiterentwickeln, dann machen sie vielleicht auch bald national von sich reden.
Ich habe allerdings nie behauptet, zuviele Nicht-EU-Ausländer seien schädlich für die Nachwuchsförderung. Zweifellos können sie exzellente Trainingspartner sein. Wir sind zwei Jahre lang genauso verfahren, allerdings mit nur einem Nicht-EU-Ausländer. Ich habe lediglich geschrieben, dass allgemein eine hohe Anzahl an ausländischen Spielern in der 1. Bundesliga zweifellos die Perspektive für junge deutsche Nachwuchshoffnungen, irgendwann einmal dort zu spielen, verschlechtern.
Die Problematik liegt ganz eindeutig in den völlig unterschiedlichen Bedingungen, die in den einzelnen Verbänden (am Beispiel STTV und WTTV) herrschen. Diese beiden Verbände könnten wahrscheinlich gegensätzlicher kaum sein. Eines ist sicher: Ob wir hier im WTTV Nachwuchsprobleme haben oder nicht, die Anzahl der Nicht-EU-Ausländer in den Teams hat damit absolut nichts, aber auch gar nichts zu tun.
Deshalb sage ich noch einmal, dass ich die Verfahrensweise von ,,Provinzklubs" in bezug auf den Einsatz von Nicht-EU-Ausländern teilweise durchaus verstehen kann. Das ändert aber nichts an meiner Meinung zu diesem Thema, sowie zum Thema A. Amann.
Dass sich Herr Amann und der STTV grün sind, ist für mich nachvollziehbar. Da wäscht logischerweise eine Hand die andere.
In jedem Falle wünsche ich dem STTV weiterhin viel Erfolg, vor allem auf dem Gebiet der Jugendförderung.
|