Zitat:
Original geschrieben von Mr. Backhand
Wenn dem so ist, dass die ausländischen Spieler zugleich Trainingspartner für deutsche Spieler (sowohl Erwachsene als auch Jugendliche) sind, dann könnten diese Spieler m.E. auch eine Aufwandsentschädigung (unabhängig von dem rechtlichen Aspekt) erhalten.
Aber der Großteil der Ausländer, aufgrund dessen diese Regelung getroffen wurde, kommt nur zum Punktspiel und verschwindet anschließend wieder.
Zumindest ist es bei uns in Niederbayern bzw. in der Oberpfalz, bedingt durch die Grenznähe zu Tschechien, so. Und dies nicht nur bei Vereinen in den oberen Ligen, sondern auch schon bei unterklassigen Vereinen. Teilweise schon bei Mannschaften der 3. Kreisliga.
Bei solchen Spielern kann man nicht das Argument anbringen, dass dadurch der Nachwuchs gefördert wird.
|
Hier müchte ich noch mal an meinen teilweise ironischen Beitrag anschliessen:
Da mein Wohnort und mein Spielort 600km auseinanderliegen, kann ich den Nachwuchs in meinem Verein auch nicht fördern. Ich kann ihnen nicht mal als Trainingspartner zur Verfügung stehen.
Ich mache "auch mein Spiel und verschwinde dann wieder."
Was ich jedoch tun kann: ich kann dem Verein helfen, die Mannschaft in eine höhere Liga zu bringen, so dass die Jugendspieler, wenn sie soweit sind, in einer entsprechend hoch spielenden Herrenmannschaft spielen können.
Genau dasselbe passiert auch in den meisten Mannschaften, die im grenznahen Land Tschechen verpflichten.
Wenn also hier mit zweierlei Mass gemessen wird, habe ich im deutschen Tischtennissport auch nichts mehr zu suchen!!!