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Alt 18.04.2005, 00:05
mil mil ist offline
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AW: Tischtennisroboter

Zitat:
Zitat von Speedy_Gonzales
Man sollte den Tip, einen Roboter zu kaufen, bei dem man Speed und Spin getrennt einstellen kann, unbedingt ernst nehmen! Ich hab's zuerst selbst nicht glauben wollen und so haben wir im Verein aus Kostengründen den Donic-Automaten genommen, der hier auch schon erwähnt wurde (Robopong 2040). Unterschitt kommt entweder zu kurz, oder, wenn man die Speed erhöht, mit so viel Spin, daß es völlig unrealistisch ist. Bleibt also Oberschnitt. Die Bälle kommen dann logischer Weise mit viel Topspin, wenn man den Regler etwas höher dreht.
Man trifft übrigens die ersten paar Minuten gegen einen Menschen, nachdem man gegen den Robo geübt hat, keinen Ball auf die gegnerische Hälfte.
Laut ist der Donic-Roboter auch, aber da ich keine anderen Geräten kenne, weiß ich nicht, ob das normal ist. Ich würde auf jeden Fall beim Kauf nach der Laustärke fragen, weil das nervt tierisch - und zwar die Leute, die sonst noch in der Halle spielen. Wenn man selber gegen den Robo spielt, ist die Lautstärke nicht so schlimm, finde ich.
Was mich bei dem Donic-Teil auch noch nervt, ist, daß er blos Bälle einzieht, die in der linken Hälfte der Auffangschale liegen. Dadurch kommt es immer wieder zu Störungen oder sogar zum Auswurfstopp, wenn man nicht gelegentlich die Bälle von der rechten auf die linke Seite rüberschiebt.
Eine weitere Sache ist, daß der Donic-Roboter zwar den Auswürfkopf drehen kann, aber man kann nur sehr schwer bis gar nicht einstellen, daß er z.B. 2x RH und dann 2x VH und dann 2x RH usw. spielen soll. Er dreht statt dessen den Kopf und spuckt die Bälle so aus, wie sie gerade eingezogen werden. D.h. man muß eigentlich immer genau den Kopf im Blick haben, es gibt - auch durch die schon erwähnten Einzugsschwierigkeiten - keinen richtigen Rhythmus.

Fazit: Ich würde heute nicht so sehr auf's Geld achten. Lieber etwas sparen und dafür was Vernünftiges kaufen! Der Donic hat damals mit allem drum und dran (incl. Bälle, Tasche und "Pong-Master") 950,- gekostet. Ob man heutzutage einen richtig guten Roboter unter 1000,- bekommt, der die von mir Erwähnten Nachteile nicht hat, wage ich mal zu bezweifeln.

OK, wenn ich dass gelesen habe, wuerde ich auch keinen Robopong 2040 wollen Aber der Roboter muss in der Lage sein, unrealen Schnitt zu erzeugen- also kein Billigzeug. Wenn man dann auch noch Spin and Speed vereinzelnd einstellen kann ist das der Idealfall...

Man trifft keinen Ball auf die gegnerische Haelfte, nach dem man gegen einen Roboter gespielt hat, klar, weil man immer noch 120 Prozent gibt. Doch 1-2 Tage spaeter spielt man nur mit einem 70 Prozentigem Aufwand und sein eigener Topspin hat trotzdem mehr Spin und Speed wie der gegnerische und ist zudem noch sicher.

P.S. Wenn man den Roboter fuer Jugentlichentraining benutzen will, dann braucht man schon unbedingt, Spin und Speed einzelnd einzustellen. Ein Freund von mir trainiert Jugentliche und keiner will da gegen Donic Roboter ran.

Geändert von mil (18.04.2005 um 00:09 Uhr)
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