Hi !!!
Also meine ganz persönliche Erfahrung ist, daß ich um Klassen besser bin, wenn ich am Tisch ruhig bleibe und weder die guten noch die schlechten Bälle und schon gar nicht die Kanten- und Netzroller kommentiere. Aufgrund der Wichtigkeit der Punktspiele gelingt mir das dort i.d.R. auch sehr gut, beim Training bin ich allerdings ein grausamer Schreihals ...
Sicherlich gibt es da von Spieler zu Spieler Unterschiede, aber schaut man sich bspw. die Weltspitze im Tennis an, dann merkt man schon, daß dort die wenigsten viel rumschreien - und wenn, dann verlieren sie deutlich öfter (war leider auch bei Boris so).
Ich habe den Eindruck, daß es besser ist, den Frust oder die Freude, die man empfindet in die Konzentration auf das Spiel umzuleiten und die Spannung zu erhalten - fängt man an, seine Emotionen nach außen zu lassen, schwindet die Fixierung auf das Spiel. Einer der magischen Begriffe in diesem Zusammenhang ist für mich der "Tunnelblick". Wie im 100m-Lauf den Tunnel bis zum Ziel, sieht man dann nur noch Ball, Tisch und Gegner und nimmt die Außernwelt kaum noch war. Der Idealfall ist für mich persönlich dann eingetreten, wenn ich das Spielergebnis nicht mehr kenne (deshalb auch immer mit Zähler spielen !!! - m.M. nach ein Riesenfehler in unteren Klassen, darauf zu verziechten) ... und das gelingt mir nur, wenn ich völlig ruhig bin, und mich 100%ig konzentriere.
Wie gesagt, da ist jeder wohl etwas anders, aber ich bin überzeugt davon, daß die meisten Spieler besser sind, wenn sie ihre Emotionen im Zaum halten.
Ciao
Mr. Material-Ecke
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[Diese Nachricht wurde von Mr. Material-Ecke am 29-03-2000 editiert.]