Gut, dass du wieder Snooker ansprichst. Ich sehe z. B. nicht, dass der Deutsche Billiard-Union sich so verhaelt, wie die DTTB (deiner Meinung nach richtig) tut. Trotzdem gibt es eine wachsende Anzahl an Snooker-Fans. Insofern zweilfe ich deine Argumentaion stark an.
Deine Frage "Welcher Nicht TT-Fan soll sich für einen Deutschen begeistern lassen, der letztlich keine Siegchancen hat" verfehlt den Punkt voellig, denn weshalb so ein (Noch-)Nicht-TT-Fan nur zu begeistern sein, wenn ein Deutsche mit Medaillechancen mitspielt? Die Snooker-Realitaet widerspricht diese Vermutung ebenfalls.
Was ich damit sagen will, ist dass der DTTB bei dem Teil seiner Oeffentlichkeitsarbeit, die das Ziel hat, Tischtennis populaere zu machen, mehr auf "Tischtennis" als auf "Deutsch" setzen soll. Dabei moechte ich nicht absprechen, dass die Oeffentlichkeitsarbeit der DTTB auch andere Bereiche hat, bei der "Deutsch" wichtiger ist als "Tischtennis". Nur ist der momentane Verhaeltnis zu ungesund, um "Tischtennis" als Sport hervorzuheben.