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Alt 10.09.2001, 07:38
Jens Makait Jens Makait ist offline
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Re: Artikel

Zitat:
Original geschrieben von The albatross
Zunächst heisst es, der Abstand von zwei Punkten macht jetzt 10% statt früher 5% aus. Weiter unten spielt dann plötzlich der Zufall eine wesentlich größere Rolle. Was denn nun ? Dreimal 11:9 ist auf jeden Fall klarer als zweimal 21:19 (zum Beispiel). Der "Zufall" ist demnach geringer. Ich kann nachvollziehen, was gemeint ist, aber so kann man das nicht ausdrücken. Er widerspricht dem auch später (siehe "Überraschungen").
Etwas 'zufälliger' wird das TT-Spiel durch die drei 11er-Sätze auf jeden Fall!

Auf http://www.8ung.at/jmakait/html/tt_sim.html findet sich (nochmal) TT_SIM, womit sich eindeutig zeigen läßt, daß z.B. bei recht realitätsnahen Spielstärkeverhältnissen (52 Prozent der Ballwechsel werden von dem stärkeren Spieler gewonnen) ergibt, daß dieser Spieler bei zwei 21er-Sätzen 65,4% der Begegnungen gewinnt.
Bei drei 11er-Sätzen wird er aber nur 64,2% der Begegnungen gewinnen.

Ausgehend von 55%-Ballwechselüberlegenheit lauten die Werte:
2 21er-Sätze: 83,93
3 11er-Sätze: 81,92

Der Unterschied ist also sicher nicht sehr groß.

Daß die drei 11er-Sätze weniger Zufälligkeit bewirken, ist aber sicherlich nicht richtig.

Jens

Geändert von Jens Makait (10.09.2001 um 07:43 Uhr)
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