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Zitat von ping-pong spieler
Die Heranführung von Toptalenten zur internationalen Spitze muss Aufgabe der Bundesligavereine sein und nicht der Verbände.
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Das ist ein frommer Wunsch, in der Praxis nicht realisierbar. Was im Fussball zum Teil der Fall ist, kannst du nicht auf Tischtennis übertragen.
Die von Privat-Sponsoren abhängigen Erstliga-Vereine sind ausschließlich erfolgsorientiert und kaufen fertige Spieler, bilden selbst keinen Nachwuchs aus.
Obwohl in Würzburg die enge Kooperation mit dem Tischtennisleistungszentrum bestand, schafften es die im TTLZ ausgebildeten Top-Talente Ball und Rösner nicht, obwohl sie zur europäischen Spitze bei der Jugend zählten, in die erste Bundesligamannschaft integriert zu werden.
Hat vielleicht die andere bayerische Bundesligamannschaft Langweid bei den Damen in den letzten Jahren eine Nachwuchsspielerin herausgebracht? Neuerdings geben sie Katharina Schneider eine Chance, die jedoch auch viele Jahre im bayerischen Tischtennisleistungszentrum ausgebildet wurde.
Wer soll denn die TOP-Talente soweit bringen, dass sie für Bundesligavereine interessant sein könnten? Dies kann nur durch ein hierarchisches System auf Verbandsebene mit spezieller Förderung der Top-Talente erfolgen.