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AW: Wie geht es mit dem BTTV weiter?
Mit großem Interesse habe ich die außergewöhnlich sachliche (bis einige Ausnahmen) Diskussion verfolgt. Ich hatte die Möglichkeit die Organisation des TT-Leistungssports in einigen Länder vergleichen - und dieser Vergleich spricht, nach meiner Überzeugung, für die durch Lukas K. und Motzer skizzierten Modelle.
Mit Sicherheit wird ein Verbandstrainer benötigt - allerdings mit einem ganz anderen Aufgabenprofil - ein Trainer-Koordinator, der zusammen mit den Stützpunkttrainer Konzepte erarbeitet und deren Umsetzung unterstützt, Trainigsmaßnahmen (Traininslager - auch internationale, Teilnahme an internationalen Turnieren etc.) plant und organisiert.
Das Internat hat zwar den Vorteil, dass die Spieler regelmäßig und viel trainieren können - allerdings viele Nachteile: ziemlich starre Mannschaftstruktur, nicht für jeden Talent geeignet, kostenintensiv, hindert den VT sich um die Stützpunkte zu kümmern (er ist ja praktisch ein Vereinstrainer von "TTC Freistaat Bayern"). Nach meiner Überzeugung eine effektiv funktionierende Stützpunktenstruktur mit miteinander kooperierenden Trainer kombiniert mit sorgfältig geplanten zentralen Veranstaltungen würde lang bessere Ergebnisse bringen und eine weit breitere Kader schaffen.
Allerdings bin ich skeptisch, ob sich diese (bzw. eine andere grundsätzliche Änderung) unter den heutigen BTTV-Führung durchsetzen lässt - dort scheint eine feste und seit Jahren praktizierte Meinung sicht eingebrannt zu haben; die andere Ideen sind nicht gefragt. So weit ich weiß, beteiligt sich niemand vom Vorstand (VP Öffentlichkeitsarbeit ist eine lobenswerte aber auch einzige Ausnahme) an dieser sehr sachlich geführten Grundsatzdiskussion - sie wissen offensichtlich schon alles besser. Ob sich "wir sind das Volk" Prozess wiederholen kann?
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nato
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