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Zitat von Spinshot
Hm, ich habe es zu oft erlebt, dass, wenn man selbst im 2. (und 4.) Satz besser steht, der 5. auch nach einem schwachen Start nach dem Seitenwechsel gewonnen werden konnte, weil man in der starken Stellung länger spielen kann.
Leider weiß man das vorher nicht, aber wenn, gäbe ich den Aufschlag ab - und ich bin ein guter Aufschläger.
Gruß, Nik
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Ja, es ist eben nicht alles kalkulierbar und oft läuft es doch anders als man es geplant hat!
Bei mir spielt übrigens auch noch eine wichtige Rolle wie stark ich meinen Partner und meine Gegner im Aufschlag- und Rückschlagspiel einschätze. Ich hab mir mal mit einem Programm ausgerecht wie es am günstigsten ist, sich bei verschiedenen Situationen aufzustellen. Natürlich alles nur statistisch betrachtet. Wenn man beispielsweise viel stärker als der eigene Partner ist aber selbst keinen sehr guten Aufschlag hat, ist es besser, den Partner im Aufschlagfalle zuerst aufschlagen zu lassen, während man in der Rückschlagstellung als erster retournieren sollte (ohne auf die genauen Kriterien einzugehen, die ich als Randbedingungen vorgegeben habe). Bei den 11-er Sätzen ist es übrigens so, dass die Asymmetrie zwischen beiden Partnern bzgl. wer schlägt wie oft, statistisch betrachtet grösser geworden ist. Dies ist u. a. ein Grund dafür, weswegen ich für Sätze bis 13 mit 3 Aufschlägen gewesen wäre, d. h. 4n+1 mit n=3 (aus meiner Sicht am "gerechtesten").
Beim jetzigen System sollte man sich auf alle Fälle mehr Gedanken machen wie man sich hinstellt im Vergleich früher.
JanMove