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Zitat von Sven M.
Aber ich sehe schon, es bringt nicht diese Sache mit euch zu diskutieren. Euch fehlt anscheinend das nötige Hintergrundwissen um die Sache beurteilen zu können.
Ihr betrachtet nur das "Äußere".
Warum nehmt ihr nicht einmal den Text von "NDW 2005" unter die Lupe?
Zeilen wie "Meine Homies kommen von überall" oder "Ob schwarz oder weiß, jeder ist hier aggro in Berlin" weisen mit Sicherheit nicht auf rechtsradikale Gesinnung hin.
Und den gesamten deutschen HipHop zu verurteilen, nur weil ein Rapper durch das äußere Erscheinungsbild, diesen negativen Eindruck erweckt, ist auch falsch!
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Zunächst, wer hat denn hier den ganzen deutschen Hip Hop verurteilt?
Und so lasen sich auch die Artikel nicht.
Daß die Berichterstattung "Kennern" der Szene natürlich oft merkwürdig erscheint und Vorurteile existieren, geschenkt, das gab es auch schon immer. Ich sag nur, Metalhörer sind alles Satanisten.

Auch könnte ich behaupten, es bringt nichts, das Thema mit Dir zu diskutieren, weil Dir der erforderliche historische Weitblick dazu fehlt.
Ansonsten stimmt es, daß ich mich im Hip Hop nicht besonders auskenne, dennoch ändern sich die Regeln über die Jahre kaum, nach denen dieses Spiel
bereits in anderen Musikrichtungen gespielt wurde (Bow gab dafür ein Beispiel), als da allen voran zwei Stichworte zu nennen wären. Tabubrüche jedweder Form, wie von Volkmar ausgeführt, und kommerzielle Vereinnahmung.
Selbst Punk, seines Zeichens hevorgegangen u.a. aus einer Kritik an kommerziell gepushter "massenkompatibler" Musik, wurde schließlich finanziell ausgeschlachtet. Und Hip Hop ist schon lange gekauft. Da müssen wir uns nichts vormachen. Er eignet sich dazu ja auch ganz hervorragend.
Und ich denke, dieser Tabubruch hier ist rein instrumentell und zielt nur auf Gewinnvermehrung, was es weder besser noch schlechter macht, aber auf jeden Fall ins Bild paßt.
Was soll ich dazu noch schreiben? Könnte jetzt noch sagen, was mir an Hip Hop nicht gefällt und warum. Will das jemand?