Hallo Martin
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Zitat von martinspin
Ich kann mir gut vorstellen, was du mit deiner Aussage meinst. Man könnte den Vorwurf des drohenden Realtiätsverlusts auch anderst deuten: Durch die intensive Beschäftigung mit einer Sache (Schach, Tischtennis, Videogames, usw.) leben wir zeitweise in einer andern Welt. In dieser anderen Welt fühlen wir uns lebendig, stark und ungebunden.
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Wenn es denn optimal läuft.
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Zitat von martinspin
Wir erhalten insgesamt mehr zurück als wir investieren und das Erhaltene gibt uns Energie für die anderen Lebensbereiche. Vielleicht ist es sogar möglich, gewisse Flow-Qualitäten mit in die anderen Welten hineinzunehmen. Das wäre natürlich optimal.
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Sicher, nur wenn in der anderen Welt die Anforderungen scheinbar wesentlich größer sind als die Fähigkeiten, dann wird es problematisch, ich nehme ungern etwas hin, was mir nicht gefällt, wenn aber die Verhältnisse so sind, dann wird es schwierig ein Flow-Erlebnis zu bekommen. Nun ist es gut wie es ist, doch wenn ich den Weg noch mal gehen könnte, dann bin ich mir nicht sicher, dass ich den gleichen Weg gehen würde. Wenn gleich ich die Zwischenpunkte und insbesondere die jetzige Situation nicht vermissen möchte. Wenn ich es genau betrachte, ist das, was mir nicht gefällt, nicht der Weg, sondern die Art und Weise, wie ich diesen Weg gegangen bin.
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Zitat von martinspin
Flow-Erlebnisse stärken uns und dabei kommen wir uns immer ein Stück weit näher, bis irgendwann die inneren und äusseren Realitäten verschmelzen. Ohne einen konsequenten Weg nach Innen, können wir nur begrenzt in Einklang mit dem Aussen leben. (Ich weiss, tönt etwas abgehoben - Kann's nicht besser ausdrücken!  )
Gruss
Martin
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Ich glaube, dass ich das Innen nie mit dem Aussen in Einklang bringen kann, ich glaube, dass sich eines von beiden immer wieder widersetzen wird. Häufig versinke ich in das Innere, doch ich meine, dass es zwingend notwendig ist, immer wieder den Versuch zu starten mit dem Aussen in Einklang zu kommen.
Bei mir ist der Weg nach Innen nicht konsequent, wie ich sonst auch nicht konsequent bin, er ergibt sich nur immer.
Liebe Grüße,
Horst