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Alt 20.09.2001, 14:28
Stephan Stephan ist offline
Der Mann der nie schläft.
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Beiträge: 218
Stephan ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Ich glaube das wichtigste Kriterium für einen Abwehrspieler ist sicher dessen Geduld. Aber welcher Jugendliche hat schon Geduld? Macht es nicht viel mehr Spaß den Gegner richtig abzuschießen? Ich denke wenn man mal einen Jugendlichen hat, der diese Geduld besitzt, wäre dieser eventuell für das Abwehrspiel geeignet. Dies wird sich dann in sicherem, ausdauerndem Schupfspiel und passiven Blockspiel bemerkbar machen. Immer nach dem Motto: Laß den Anderen was machen (auch die Fehler ). Man sollte auf keinen Fall versuchen einem offensiven Spieler das Abwehrspiel zu lehren, wenn dieser es nicht umbedingt möchte. Und wenn ein Jugendlicher eine schlechte Rückhand hat ist es sicher keine Lösung ihm (oder ihr) einen Anti oder sowas draufzukleben, und somit eine Abwehrstrategie aufzuzwingen.

Wie auch immer. Die meisten Jugendlichen erfahren doch erst in den Herrenmannschaften, daß es auch ein Abwehrspiel gibt. Wenn ich mir so manchen Abwehrer dort anschaue kann ich mir schon gut vorstellen, daß viele Jugendliche auf eine solche Spielweise keinen Bock haben. Außerdem werden diese (also die jugendlichen Abwehrer) unter anderen Jugendlichen kaum Spielpartner finden, die die Lust haben gegen solche Leute zu spielen, weil es einfach nicht soviel Spaß macht. Ich glaube außerdem, daß es auch unheimlich schwer ist ein sauberes Abwehrspiel zu lehren, da noch nicht einmal die meisten Abwehrer (Graupelopas ) dies beherrschen.

Ich stelle mal in Frage, daß die Nachfrage nach Trainern, die das Abwehrspiel lehren können, unter den Jugendlichen besonders groß ist.

MfG
Stephan
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