Ich benütze immer Kantenband, allerdings spiele ich meine Beläge auch "geringfügig" länger als Torben und habe vielleicht auch nicht so ganz das Auge wie Torben wann die Grenze zwischen "Tisch fast berühren" und "was bricht schneller: Tischoberfläche oder Schlägerholz?" erreicht ist.
Wegen dem "Belag zu groß / Belag zu klein": es gibt in beiden Fällen Grenzpunkte. Wenn der Belag minimal zu klein oder zu groß ist, dann ist das alles sicher kein Problem, aber wenn der Belag deutlich zu klein ist, dann werdet Ihr überrascht sein wie "präzise" (

) Ihr spielt, denn die Kantentreffer mit dem Schläger werden sich häufen. Genauso gibt es einen bestimmten Punkt bei zu viel Belagüberstehen, ab dem es sich negativ auswirkt, denn ab dann wird der Schläger beim Schläger-/Balltreffpunkt vibrieren, außerdem kann es vorkommen daß bei einer leichten Tischberührung der Belag "wegklappt" und dann nicht mehr richtig hält, dann wird es auch vibrieren und Ihr nicht mehr so viel Gefühl haben.
Deshalb solltet Ihr immer darauf achten, die Beläge sauber aufzukleben, am besten unten vom Griff ansetzen, dann über den Belagrand zur Schlägerspitze peilen, wenn der Belag etwas zu klein scheint dann mit der Belagwalze eben einen leichten Druck zur Schlägerspitze geben. Wenn der Belag genau richtig oder nach mehrmaligem Kleben etwas zu groß scheint, dann mit der Belagwalze keinen Druck nach oben geben, sondern einfach mit sanftem Druck den Belag von der Seite her (im 90 Grad Winkel zum Griff) festdrücken.
Kantenband ist auf jeden Fall sinnvoll, es kann leicht überstehende oder zu kleine Beläge "kaschieren", außerdem ist es wirksam bei Tischberührungen und es spielt auch eine Rolle beim "Klebeschicht"-Abziehen (siehe "legendärer" Frischklebe-Thread).