Zitat:
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Zitat von Flinte
Der DTTB verstößt nicht gegen sein Regelwerk, sondern wird es u.U. am kommenden WE auf der Bundeshauptausschussitzung ändern. Für mich ist es eine Abwägung zwischen dem Imageschaden bei einer 8er-Liga sowie dem finanziellen Schaden der Vereine durch fehlende Zuschauereinnahmen und des DTTB vs. dem Imageschaden durch eine erweiterte Aufstiegsregelung.
Auch muss man sehen, dass man potentielle Sponsoren sicherlich mehr durch eine Mini-Liga abschreckt (geringere Anzahl der erreichten Zuschauer) als durch eine (für Sponsoren nicht ganz so offensichtlich werdende) erweiterte Aufstiegsregelung.
Zudem halte ich die Entwicklung der letzten 3 Jahre, in denen die Mannschaften der 2.Liga rapide stärker und die Mannschaften immer teurer wurden, auch für ungesund. Wenn sich die ein oder andere Mannschaft in der 2. Liga hält, die über keine so großen Etatmittel (und damikt über eine nicht ganz so starke Mannschaft) verfügt, werden vielleicht auch andere Vereine das "Unternehmen" 2.Liga eher wagen.
Insgesamt halte ich den Vorstoß des DTTB deshalb für richtig.
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Diesem in gewisser Hinsicht (natürlich) nachvollziehbaren Beitrag möchte ich aus folgenden (zugegebenerweise allgemein juristischen) Erwägungen deutlich widersprechen:
Bei dieser Diskussion geht es im Ergebnis nicht um die Frage, ob am Ende 3 Mannschaften zusätzlich die 2. Bundesliga "auffüllen!" Es geht bei dieser Angelegenheit um weitaus mehr...Fakt ist, dass - solltest es tatsächlich zu einem Auffüllen der 2. Bundesliga durch
nicht sportlich hierfür
qualifizierte und damit nicht aufstiegsberechtigte Vereine kommen (Argumente hin oder her, ob "Sponsoring" oder "Ansehen dieser Liga") - die Verlässlichkeit und das Vertrauen auf bestehende Bestimmungen(Bundesligaordnung, entsprechende Bestimmungen der Verbände etc.) nicht nur mehr beeinträchtigt, sogar m.E. nachhaltig erschüttert wäre! Durch eine solche Entscheidung, die bekanntlich nur im Rahmen einer "temporären Sonderregelung" für die entsprechenden Vereine vollzogen werden könnte, werden eben auch
die Belange (= Rechtspositionen) anderer Vereine (mindestens der der Regionalligen) in Bezug auf Abstiegsregelungen bzw. "Nachrückerregelungen aus Relegation" zum Ende der kommenden Spielzeit berührt...und ein Weg zur ordentlichen Gerichtsbarkeit wäre in Anbetracht des "Selbstverstosses der entsprechenden TT-Gremien gegen eigene Bestimmungen" nicht nur nachvollziehbar, sondern - mit dann viel "dramatischeren" Auswirkungen - vor allem statthaft...
Im Übrigen vermag schon bereits aus sportlicher Sicht, das Argument - "andere Vereine hätten sich ja auch melden können" - nicht zu überzeugen
...darüber hinaus sollte jeder um die Problematik in Bezug auf die Anpassung von Vorschriften an gewünschte Zustände wissen (...auch beim "Ping-Pong" sollten wir uns alle des Eindrucks der "Willkür" erwehren oder

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