Zumindest die Basis der Techniken sollte abgestimmt werden, es sollen nicht alle "gleich" spielen.
Auf Verbandsebene sollte es dann natürlich Trainer geben, die sich soweit abstimmen und gegenseitig respektieren, dass sie bei einem Spieler individuelle Techniken akzeptieren, annehmen, dass es nicht eine ultimativ "wahre" Technik gibt und am tatsächlich wesentlichen arbeiten.
Es sei nur mal ein Beispiel erwähnt.
RH-Konter. Es gibt da den sogenannten Presskonter (auch chinesischer Konter genannt, da der Ball ähnlich wie bei der Penholder RH nach vorne gedrückt wird). Dieser eignet sich gut zum parallelen Spiel und zum Blocken (besonders viele Spieler mit dieser Technik blocken gern mit der RH aggressiv parallel).
Dann gibt es den RH-Konter, den ich mal Spinkonter nenne. Der Ball wird hier nicht so zentral getroffen, der Ball erhält mehr Vorwärtsrotation, weil der Ellenbogen als Drehachse fungiert. Er ähnelt dem Topspin schon sehr. Hiermit läßt sich schwerer blocken, wenn man es aber kann sind gefährliche Spinblocks möglich (weil man den Ball eben mit Rotation zurückspielt). Dafür ist der RH-Topspin später leichter zu erlernen, da der Konter dieser Technik schon leicht ähnelt und der Unterschied manchmal fließend ist.
Was ist ein echter Konter??? Ist es schlecht, nur weil ein Spieler eine dieser Techniken spielt und nicht die andere? Beide haben ihre Vor- und Nachteile.
Wenn ich mich irgendwie geirrt habe, bitte ich höflichst darum korrigiert zu werden.