So, ich verfolge den Thread jetzt nun schon eine Weile und möchte mich mal dazu äußern. Vorweg: Ich kenne weder den besagten Spieler Jonas noch den Kreissportwart "Wombat".
Ich bin der Meinung, dass der Spieler Jonas hier völlig zurecht disqualifiziert wurde. Die Regel besagt nun einmal, dass der OSR den Spieler disqualifizieren kann, wenn er der Meinung ist, dass der Belag nicht zulässig ist. Ein OSR war vor Ort, der Belag seiner Meinung nach nicht zugelassen. Der Spieler rastet aus und wird deshalb von der Teilnahme am Turnier ausgeschlossen. So weit so gut.
Die Kritik, die ja hier von einigen Leuten geübt wird zielt ja hauptsächlich daruaf ab, dass es ein persönlicher Rachefeldzug gegen den Spieler Jonas sein soll.
Dies kann ich aber nicht vorstellen, denn der Spieler wurde ja offensichtlich bei der Vorrangliste auf das nicht zugelassene Material hingewiesen. Selbst wenn Wombat den OSR nur wegen dem besagten Spieler bestellt haben sollte, halte ich das in keinster Weise für verwerflich. Wenn der Spieler verbotenes Material spielt und nicht mit handelsüblichen Belägen spielen kann, ist er in meinen Augen selber Schuld.
Das bringt mich zum nächsten Punkt, der jedoch nicht mit dem spezifischen Fall zu tun hat, sondern mich allgemein stört.
Wieso kann ein OSR
ohne eindeutigen Beweis einen Spieler disqualifizieren?
Wir leben in einem Rechtsstaat und da gilt immer noch das Prinzip "in dubio pro reo". Es ist in meinen Augen also ein Unding, dass ein Spieler ohne Beweis disqualifiziert werden kann.
Ich erinnere mich da nur an das in diesem Thread genannte Beispiel, wo ein Spieler 160km geefahren ist und dann nicht spielen durfte, weil der OSR meinte, dass der Schläger nicht zugelassen ist, obwohl er zugelassen war...