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@Torben Wosik
Sorry, aber Du hast natürlich auch eine ganz andere Trainings- und Matchsituation, als die Spieler an der Basis.
Bei Euch wird so intensiv trainiert, auch taktisch, daß es für Dich natürlich kein Problem ist, Dich in kürzester Zeit auf Spielweisen Deines Gegners einzustellen. Auch ist bei Euch das Spielstärkegefälle und die Anzahl der verschiedenen Spielsysteme wohl nicht so groß. In unteren Klassen hat man es mit ganz verschiedenen Techniken, Strategien, Stärken und Schwächen zu tun, vor allem auch mit den eigenen Schwächen. Da kann man sich nicht einfach nur auf seine Stärken verlassen.
Das ist ja gerade das Problem, daß die Entscheidung nur mit Blick auf den Spitzensport gefällt wurde, die Schwierigkeiten der breiten Masse aber vergessen wurde. Das galt auch schon für den 40mm-Ball. Die technischen Mängel eines Spielers wirken sich bei diesem noch mehr aus als bei dem 38er.
Sei mir nicht böse, aber bei Euch ist es doch relativ egal, ob bis 5, 11, 21 oder 50 gespielt wird, da die möglichen Gegner in aller Regel bereits bekannt sind und Ihr Euch ja wohl ganz gezielt auf diese vorbereitet.
Soll ich mir aber im Vorfeld einer Bezirksoberliga-Partie meine Gegner vorher auf Viideo studieren, damit ich dann wirklich von Beginn an das richtige Konzept habe ?
@aleol
Wenn Du vorher bis zum 3:7 "gedaddelt" hast, dann "daddelst" Du jetzt wohl auch noch bis zum 0:4. Also hat sich auch nichts geändert an Deiner schlechten Einstellung zum Spiel (überspitzt ausgedrückt).
Das Herausarbeiten der Schwächen des Gegners und Testen der eigenen Möglichkeiten gegen diesen hat doch nichts mit fehlender Konzentration zu tun. Ich konnte ganz einfach am Anfang mal das eine oder andere probieren und meine Schlüsse daraus ziehen, jetzt muß ich halt ohne nachzudenken mein Spiel einfach durchziehen. Da kann mir keiner erzählen, daß das nicht auf Kosten der Qualität geht. Es gilt nämlich wie überall: Nur wenn ich weiß was ich machen muß, kommt auch was Richtiges dabei raus.
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