Einzelnen Beitrag anzeigen
  #66  
Alt 28.09.2001, 16:21
Tommy 1 Tommy 1 ist offline
registrierter Besucher
erfahrenes Forenmitglied
 
Registriert seit: 06.08.2000
Beiträge: 305
Tommy 1 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Mit einigen Diskutanten scheint die Phantasie durchzugehen. Wer Schadensersatzforderungen stellt, obwohl er so spielen kann, wie er will (einstweilige Verfügung), der hat irgendetwas nicht verstanden.
Zu dem nicht ernst gemeinten Vorschlag mit den unterschiedlichen Ligen oben: Wie wäre es denn mit einer Liga für die Gewinner ggegen den Verband, die mit vielen, vielen Ausländern spielen und einer für die, die sich an die regeln halten, hieß es da.
Zu Ende gedacht haben aber noch nicht viele das bestehende Dilemma: Was macht ihr denn, wenn einige Vereine im Hauptverfahren gewinnen, andere aber verlieren? Was macht ihr, wenn einige wegen Verfahrensfehlern gewinnen (was die alten Regelungen in Kraft setzt), andere inhaltlich.
Gibt es dann für jede Gruppe eine eigene Liga?
Einige sehr Aufgeregte tun so, als wäre das das erste Mal, dass jemand gegen einen TT-Verband wegen irgendetwas vor Gericht zieht. Nein, das ist in den letzten Jahren dutzende Male passiert. Meist haben die Verbände gewonnen, nicht immer.
Sollten die Verbände immer, wenn jemand klagt, klein beigeben?
Nein, Leute, wir haben gut reden. Geht mal irgendwo wirklich in die Verantwortung in einem Verband, dann holt euch die Realität schnell ein, dann merkt ihr, wie in unserem Sport, der doch angeblich so ein "Randsport" ist, mit juristischen Haken und Ösen gekämpft wird, an ganz vielen Ecken. Da ist es dann ganz leicht, alle Funktionäre als "Amateure" und noch schlimmer zu beschimpfen.
Es gibt natürlich eine Alternative: Alle Verbände stellen einen hauptamtlichen Juristen ein.
Bezahlen wir als Vereine dann die verdoppelten Jahresbeiträge?
Oder schimpft ihr dann nicht lieber über eben diese Beitragssteigerungen? Vielleicht können wir über die Beiträge schimpfen und über verlorene Verfahren, denn wie ihr vielleicht schon mal mitbekommen habt, ist Recht ein schwieriges Gut und keineswegs immer so leicht zu greifen, auch wenn man examinierter Jurist ist.
Ich bleibe dabei: Die Vereinsegoisten sind am juristischen Zuge, vielleicht zu Recht, sie stilisieren sich zu Glaubenskämpfern hoch, die sie nicht sind, sie werden vielleicht gewinnen, und doch haben sie ihre Liga sportlich zerstört.
Einschlagen sollten wir aber auf die Funktionäre der Verbände, denn das kostet ja nichts! Immer feste drauf!
Mit Zitat antworten