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Hallo zusammen,
die Forderung, wenn ich das richtig verstehe, ist von Vereinsseite doch die, auch für die Amateurklassen, möglichst große Freizügigkeit für die Spieler, unabhängig von Staatsangehörigkeit oder Wohnsitz, zu erzielen.
Die Verbände wehren sich mit der Argumentation, die Jugendarbeit und die Perspektive für die Jugendlichen sei gefährdet. Auch könnten Vereine sich sehr schnell in Verstöße gegen das Ausländergesetz und steuerrechtliche Vorschriften verwickeln.
Wie wäre es denn mit folgender Regelung?
1. Freizügigkeit (d. h. keinerlei Reglementierung) für
+ Deutsche und EU-Staatsbürger sowie assoziierte Staaten
+ Ausländer mit Lebensmittelpunkt in Deutschland, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, (dies ist zu belegen durch Aufenthaltsgenehmigung, Lohnsteuerkarten oder andere geeignete Dokumente).
2. Einschränkung für ausländische Spieler die nicht unter o. g. Regelung fallen, in der Weise,
+ dass in jedem Fall eine gültige Aufenthaltserlaubnis vorzulegen ist
+ der Einsatz auf einen oder auch zwei Spieler pro Punktspiel eingeschränkt wird
Ferner die Verpflichtung von Vereinen die von 2. Gebrauch machen, bevorzugt Jugendveranstaltungen auszurichten bzw. entsprechende Lehrgänge abzuhalten.
Nobody is perfect...
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Man muß seinen Gegner nicht nur schlagen, sondern demütigen...
The Saw
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