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Ich denke, man kann heute nicht weniger ausprobieren als früher.
Sicher geht da dann schon mal der eine oder andere erste Satz weg. Das muß man dann eben ertragen, genauso wie man früher ertragen mußte, daß man in solchen Fällen erstmal 4:10 hinten liegt. 'Psychologisch belastend' ist das gleichermaßen. Und wenn man meint, dass man diese Ausprobierphasen braucht, dann muss man sich diese Phasen so oder so eben leisten.
Auch früher hieß es schon: wenn es in die knappe Endphase eines Satzes geht, dann darf man "nur nicht feige werden!"
Und ich denke, jetzt ist es immer noch dasselbe: Nicht das Risiko scheuen, nicht vorsichtig spielen, nur weil die Sätze nur bis 11 gehen.
Wer feige wird, verliert. Das galt früher und gilt immer noch.
Und das man nun nicht mehr "bis zum 15:15 daddelt", kann doch eigentlich niemanden traurig stimmen, oder?
Jens
('insgesamt weniger Ballwechsel' nervt mich, ansonsten habe ich kein Problem mit den Kurzsätzen)
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