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Zitat von Rudi Endres
Natürlich hat ein beidseitig Topspin spielender Jugendlicher ohne Frischkleben oder zumindest Tensor keine große Chance. Gleiches gilt für Spieler, die kurze, schnelle Unterarmbewegungen bevorzugen. Im Block- und Konterspiel sieht es schon anders aus. Ich gehe davon aus, dass man im nationalen Spitzenbereich auf org. Lösungsmittel kontrollieren wird. Wer höheres Niveau ereichen will, muss dann ohnehin auf das Frischkleben verzichten.
Wenn die Vorbilder nicht mehr kleben, wird sich das Problem auf Dauer von selbst lösen. In der Übergangszeit werden viele Spieler mit hoch toxischen Substanzen experimentieren. Daher sehe ich keine Lösung des Problems, außer einer Versiegelung der Schwämme. Ob dies technisch, ohne eine Beeinträchtigung der Belageigenschaften möglich ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
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Wir sollten aber bedenken, dass ja keiner mehr frischkleben darf oder kann, dann sieht es schon anders aus.
International wird sicher kontrolliert, in der nationalen Spitze auch. Wenn in den Klassen darunter manchmal kontrolliert wird und man bedenkt, dass in der Kreisliga und tiefer kaum geklebt wird, so reduziert sich das Problem doch schon gewaltig. Für aufstrebende Spieler, macht es dann keinen Sinn mehr zu kleben, da sie es in der Spitze ja nicht mehr können.
Die Bilder auf den Seiten von Torben Wosik wenden sich an unsere Jugendlichen und da finde ich es nicht richtig, wenn ihnen etwas vorgemacht wird, was eindeutig verboten ist. Entsprechendes gilt für das Bild auf der Seite des DTTB. Bei dünneren Belägen würde sich das Problem sicher reduzieren.
Wenn international keiner mehr frischkleben wird, aber beidseitig TS spielende Jugendliche keine Chance mehr haben werden, dann muss sich in Deutschland das Spiel grundlegend ändern und den frontalen Schlägen mehr Aufmerksamkeit zuteil werden.