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Alt 29.06.2005, 19:27
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AW: TTC Eilenburg

Seit heute ist es offiziell:

Ab September: Bundesliga-Tischtennis in Döbeln

Eilenburg/Döbeln. Zukünftig wird in Döbeln Tischtennis auf Bundesliga-Ebene gespielt. Denn gemeinsam mit dem TTC Eilenburg hat der Döbelner SV "Vorwärts" zum beiderseitigen Nutzen einen neuen Verein ins Leben gerufen. Gestern wurde offiziell bestätigt, was seit Februar heimlich, still und leise beschlossen worden war: AbFreitag gibt es den Ileburger TTC Sachsen-Döbeln, der seine Spielstätte in der Sporthalle Burgstraße haben wird.

Am 3. September startet die neue Vereinigung, mit der Döbeln seinen Ruf als Tischtennis-Hochburg in Sachsen untermauert, in die neue Saison. Mit 350 Mitgliedern ist Döbeln nun der stärkste TT-Verein des Freistaates und einer der fünf größte Tischtennisvereine Deutschlands. Auf das Ileburg im Club-Namen legt der Hauptsponsor Wert.


Döbeln empfängt die Eilenburger mit offenen Armen. Und Eilenburg freut sich auf Döbeln. Alberto Ammann, Sportchef des Tischtennis-Zweitbundesligisten TTC Eilenburg,: "Mit Vereins-Vize Jörg Dathe haben wir einen professionellen Partner, der sich seit Jahren enorm für den Tischtennissport engagiert. Wir rechnen mit über 300 Zuschauern bei den Heimspielen."


Die Eilenburger Männermannschaften sowie der gesamte Leistungssport des Döbelner SV, zu dem bis Ende Mai auch die Spieler des ESVLok Döbeln und des Roßweiner SV gestoßen waren, fusionieren per 30. Juni zum Ileburger TTC Sachsen-Döbeln. Erhalten bleibt der DSV mit seinem gesamten Breitensport. Der noch junge Gesundheitssport wechselt ebenfalls mit in den neuen Club und soll dort endlich entsprechende Entfaltungsmöglichkeiten erhalten.


Für die Eilenburger ist der Wechsel nach Döbeln durchaus als Glücksfall zu sehen. Denn ihre sämtlichen Bemühungen um bundesligataugliche Bedingungen waren bislang gescheitert. "Die kann uns der Landkreis Delitzsch nicht bieten. Wir mussten nach Alternativen suchen. Die haben wir in Döbeln gefunden." Bereits vor vier Jahren hatte es erste Ansätze einer Kooperation zwischen den Vereinen gegeben, als diese eine Spielgemeinschaft in der Oberliga unterhielten. Damals allerdings hatte Eilenburg noch versucht, es aus eigener Kraft zu schaffen.


Für die kommenden fünf Jahre sind große Dinge geplant. Das Ziel sei der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Die Sporthalle Burgstraße in Döbeln, die 2500 Zuschauer fasst, entspreche allen Wünschen und Anforderungen. Auch das Publikum sei begeisterungsfähig. Für Döbeln spreche außerdem die zentrale Lage. Ammann: "In unserer Bundesliga-Spielstätte in Bad Düben haben wir vor 30 Zuschauern gespielt. In Döbeln rechnen wir mit dem Zehnfachen."


Neben der 2. Bundesliga werden weiterhin die Regionalliga, Oberliga und Landesliga sowie der gesamte Damen- und Schülerbereich spieler- und zuschauerfreundlich organisiert in der Burgstraße aufspielen. Das heißt, Jörg Dathe hat sich unter anderem am Handballspielplan orientiert. "Wir wollen uns ja nicht gegenseitig die Zuschauer wegnehmen."


Die Gründung des Vereins am Freitag ist reine Formsache. Präsident wird Urs Frey, der beruflich stellvertretender Amtsarzt des Landkreises Döbeln ist und damit für Vizechef Jörg Dathe optimaler Partner auch imBereich Gesundheitssport. Ihnen zur Seite steht der EilenburgerPräsident Mathias Müller.


M. Engelmann/F. Pfütze
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