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Ich selbst spiele seit 3 Jahren Penholder, nachdem ich vorher als reiner Hobbyspieler etwa 8 Jahre lang mit dem Shakehandgriff gespielt hatte. Der Grund für den Wechsel war, das ich nach miserablen Ergebnissen als Wettkampfspieler (unterste Kreisklasse) ein Buch über Tischtennis kaufte. Darin wurde auch der Penholdergriff beschrieben. Diesen habe ich dann ausprobiert und fand ihn für mich besser. Erst hatte ich mir ein chinesisches Holz ausgesucht, inzwischen habe ich aber zur japanischen Griffweise gewechselt. Sehr viel besser spiele ich damit nicht, aber mit Sicherheit auch nicht schlechter. Warum so wenig Europäer Penholder spielen, weiß ich nicht. Der Spielstil ist anscheinend erfolgreicher als das Abwehrspiel, wenn man die Weltrangliste sieht (Top 10: Ma Lin, Chiang Peng Lun, Liu Guoliang, Kim Taek Soo), wird aber trotzdem nicht mal ausprobiert. Damit meine ich mindestens einen Monat damit spielen, der zehn Minuten Versuch ist genauso wenig aussagefähig wie der kurze Abwehrtest mit langen Noppen mit der dann folgenden Aussage: Das ist nichts für mich. Falls jemand das Penholderspiel lernen will, empfiehlt sich als theoretische Grundlage das Buch von I.Ogimura zu bekommen bei der Firma Joola.
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