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AW: Hessenlig männliche Jugend 2005/ 2006
Theoretisch bekommt man ein Umfeld geboten, erhält Training usw. also sicher niemals aus "Jux und Dollerei". Wenn das Ganze nicht mehr den Vereinbarungen entspricht hast du natürlich recht.
Aber es ging mir eher Prinzipiell um die Rechtswirksamkeit solcher "Verträge" (es handelt sich beim Wechselverzicht ja eher um eine einseitige Erklärung als ein Vertrag!!!). Wenn ihr gegen diesen "Verzicht" voirgeht, dann nicht gegen den Verein (der irgendwelche Zusagen ja nicht gehalten haben soll) sondern gegen den HTTV der ja den Wechsel nicht akzeptiert hat.
Sowas ist aus Eurer Sicht eventuell notwendig, aber dadurch könnte dieses m.E. nach sinnvolle Konstrukt "Wechselverzicht" quasi grundsätzlich eine Rechtsunsicherheit bekommen (sofern man Erfolg hat).
Damit geht es mir auch keinesfalls um den konkreten Fall. Ich erinnere mich nur an die Handlungsweise von Kassel (bzw. seinem Manager) wenn es um Wechsel von Jugendlichen nach Kassel ging. Hier hat der abgebende Verein erstmal gar kein Geld (Ablösesumme) erhalten. Später muss der Manager (der ja auch ausgebildeter Jurist war) den Vereinen wohl einen kleinen Teil geboten haben, falls es damit erledigt sei zusammen mit dem Hinweis, dass man sonst vors ordentliche Gericht ziehen würde und der abgebende Verein dann komplett leer ausgehen würde.
Die Vereine haben sich idR auf dieses "Spiel" eingelassen, da man ja sonst Gefahr lief gar nichts zu bekommen.
Prinzipiell muss natürlich immer gewährleistet sein, dass solche Verträge auch rechtswirksam sind, aber ich finde es in einem solchen Fall dann Schade, dass sinnvolle Regelungen damit zunichte gemacht werden.
Wie bereits erwähnt haben meine Bedenken rein gar nichts mit dem konkreten Fall Brunnhölzl zu tun sondern ich fürchte eher die möglichen Konsequenzen.
Achja, sorry für Offtopic ^^
Geändert von Cheftrainer (14.07.2005 um 12:56 Uhr)
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