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Alt 21.07.2005, 23:03
Benutzerbild von Christian Stürner
Christian Stürner Christian Stürner ist offline
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AW: Wie einen Abwehrspieler ausbilden?

Zitat:
Zitat von MrBurns

Die Erfahrung mit der Entfernung zum Tisch/Ball habe ich eben auch gemacht.
Oder das Problem, dass seine Abwehr zwar gut ist, dass er mit hohen und schlecht plazierten Schupfbällen den Angreifern aber so gute Angriffsbälle ermöglicht, dass die beste Abwehr nicht hilft... oder dass er auf Stoppbälle sich nicht traut richtig zu schupfen, sondern Probleme hat den Schwung vom nach vorne rennen abzufangen.
genau das sind die Punkte, weshalb ich abwarten würde, bevor man einen Mini zum Abwehrspieler macht. Der Abwehrertyp Fänger (also einer der nicht angreift) ist allgemein veraltet. Ich kenne deinen Spieler nicht und deshalb will ich nicht sagen, dass es für ihn nicht richtig ist, hätte aber Probleme selbst einen Fängertyp auszubilden.

Ein guter Abwehrer muss unberechenbar sein. Das heißt er muss mit Schnittwechsel aggieren können, Platzierungen bis zum letzten ausreizen können und v.a. das Topspinspiel des Gegners mit überfallartigen Angriffen stören. Kann ein Abwehrspieler keinen Vorhand Topspin, geschweige dem Gegenziehen, kann sich der Gegner gut auf die Abwehr einstellen.

Daher finde ich es wichtig, dass man Minis so lange Angriff spielen lässt bis das gut funktioniert. Danach kann man ihnen das Abwehrespiel mit Störangriffen beibringen. Bei denjenigen Spielertypen für den das Abwehrsystem ideal ist, ist die Umstellung relativ schnell durchführbar. Die Anderen würde ich nicht krampfhaft dazu zwingen. Entscheidend ist, ob er im Spiel versucht umzusetzen.
Versucht er die Ábwehr einzusetzen ---> weitermachen
versucht er es nicht ---> Kommando zurück


wichtig bei einem Abwehrspieler ist:
- mind. eine Waffe für überfallartige Angriffe
- extrem gutes Ballgefühl
- unberechenbare Spielweise
- überdurchschnittliches Kurz-Kurzspiel und sichere Angriffe daraus...
- gute Aufschläge
- Kampfgeist und Selbstvertrauen
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