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Zitat von Christian Stürner
Aber Spieler wie Matushita und Shetinin sind auch schon etwas älter, genau wie die meisten Spieler auf Oberliganiveau. Sicherlich kann ein Fängertyp Spiele gewinnen, aber ich wage einmal zu behaupten keine hochklassigen Turniere. Wenn du sagst, dass man einen Schuß einüben muss, bestätigst du meine Theorie auch schon ein wenig. Das heißt eine Angriffswaffe benötigt er.
Und so nähern wir uns wieder den Spielertyp Ding Song an.
Und warum dann nur Schuß und keinen Topspin?
Gegen einen Ding Song muss man viel mehr riskieren, als gegen einen Typ Shetinine. Daher macht man auch schneller Fehler...
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Du musst dann mehr riskieren, wenn der "angreifende Abwehrer" im Angriff besser ist als Du selbst. Dann und nur dann. Wenn das nicht der Fall ist, wirst Du gegen einen Extremalunterschnittabwehrer mehr Probleme bekommen.
Ein Beispiel: In einem Spiel bei einer WM (oder war es Olympia?) spielte der bekannte Extremalabwehrer Gionis gegen einen Spieler aus dem südostasiatischen Raum (Name ist mir gerade entfallen, ist aber eigentlich auch egal) ein Match in der ersten oder zweiten Runde. Nach knapp verlorenem ersten Satz griff er plötzlich an, wurde aber vom dem Asiaten gnadenlos ausgekontert und verlor sang- und klanglos in vier Sätzen. Der Asiate sagte selber nach dem Spiel, dass ihm der Angriffswechsel Gionis' sehr entgegengekommen sei, während er im ersten Satz wesentlich mehr Probleme gehabt habe, sich gegen die "Wand Gionis" durchzusetzen (was ihm zwar schlussendlich gelang, aber eben nur ganz knapp in der Verlängerung, will heißen, hätte auch andersherum laufen können).
Ich wollte damit nur sagen, dass nicht jeder Abwehrer auch zum "Quasiangreifer" taugt. Ich sage mir: Lieber etwas sehr gut können (Abwehr + Schuss), als sich verzetteln und zwar viel können (Topspin), aber eben nicht so gut, dass ich einem Angreifer, der i.A. von Haus über einen starken Topspin verfügt, damit gefährlich werden kann.
Gruß,
Jancsi