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Zitat von Öllex
stell dir vor: es gibt auch leute denen das gefällt! und die die ausdrücke anders interpretieren!
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Bestreite ich ja gar nicht. Aber grob läuft es doch etwa so: ein bestimmter Anteil von Leuten, die eine bestimmte Band / ein bestimmtes Lied kennen, mag es auch. Sagen wir mal, der Einfachheit halber, 5%. Diese Zahl ist einerseits vom Geschmack der Leute abhängig und wie gut dieses Lied den Geschmack trifft, und weiterhin wie es vermarktet wird. Das wäre Marketingweg 1: Erzähle den Leuten, dass es ihnen gefällt, und irgendwann glauben sie es auch. So lassen sich aus den 5% vielleicht 10% machen.
Jetzt ist das Lied bei, sagen wir mal 5 Mio Deutschen, bekannt. Dass heisst dann, 250.000 mögen es, oder bei gutem Marketing (1.Weg) sind es halt 500.000.
Marketingweg 2 wird hier bestritten: Man bewegt sich am Rande von irgendwelchen Tabus oder macht irgendwas, was die Aufmerksamkeit der Medien beschert. Jetzt kennen auf einmal nicht 5 Mio, sondern 15 Mio das Ding. Selbst, wenn man bei 5% "Möger-Quote" bleibt, sind es schon 750.000, die das Ding gut finden.
Ich bin der festen Überzeugung, dass die Texte keinen, aber auch keinen anderen Zweck haben, in diese Marketing-Lücke hineinzustossen.