@ madmatt:
Ja klar! Natürlich bin ich der Meinung. Hatte auch schonmal vorher einen Beitrag dazu geschrieben.
Eine Bewegung sollte zwar immer Situationsbezogen sein, aber A ist sagen wir der "Lehrbuchschlag". Topspinschläge könner sehr variabel und individuell sein. Auf Schnelligkeit oder auf Spin, sind die Grundunterscheidungen.
Für mich ist ein optimaler (Vorhand-)Topspin, ein Topspin mit viel Sidespin. (Schnell sowieso)
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halte ich für seinen individuellen stil. man muss nicht alles kopieren. ausserdem macht er eine vergleichsweise lange bewegung, in der er erst im letzten drittel explodiert - die ist wieder sehr nah an A.
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Natürlich MUSS man nicht ALLES kopieren. Geht ja auch nicht 100%ig. Aber auch Megaspins a la Persson kommen schon mal ganz gut. Mit Sidespin sind die herrlich.
Und wie Füchschen schon ansprach bildet das Schlägerblatt strengenommen immer eine Tangente am Ball. Sogesehen hat man immer ein A Treffpunkt, aber es geht ja um den gesamteindruck der Schlagbewegung.
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was soll da ein bogen B bringen, was eine ebene A nicht kann? Oder du meinst so ne mischung aus flip und topspin - den ball etwas einwickeln und am ende des schlages deckeln? Das würde ich aber als speziellen der spielsituation entsprechenden eigenen schlag begreifen - und nicht als antwort auf die frage, die glaube ich nach der optimalen topspinbewegung fragt.
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Genau das meine ich. Bei so einem Flip-Topspin. Topspin nenn ich das wegen dem starken Unterarmeinsatz bei relativ steifem Handgelenk. Der Bogen gibt dem Ball den nötigen Spin um über's Netz zu zischen. Bei einer linearen Bewegung hat man über'm Tisch nicht den erforderlichen Bewegungsfreiraum und man hat das Risiko ins Netz zu schlagen oder über die Platte. Also, mit dem Schlag mach ich immer gute (sichere) Punkte, da der Gegner i.d.R. nicht schnell genug reagieren kann. Vor allem nach kurzem Aufschlag.
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noch eine kurze hüftdrehung von rechts nach links
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Aber bitte nicht den Stand verlieren
Apropro lockeres bzw. steifes Handgelenk. Versuch mal bis zum auftreffen des Balles den Schläger locker in der Hand zu halten und dann blitzschnell zuzupacken.
...Ball kommt, zum Schlag ansetzen...locker locker...Ball vor dem höchsen Punkt...Unterarm schnellt nach Vorne-Oben Hand packt zu. (kickt evtl. noch). ...Wenn der jetzt noch drauf war, war das ein richtig schneller Topspin.
So in etwa noch A. Wobei man doch sagen muss, dass man dort keine Gerade zieht. Irgendwo ist immer "flexibilität" drin.
So jetzt muss ich mir aber nochmal die genaue Anfangsfragestellung angucken, sonst heißt's wieder: "Thema verfehlt - 6".
Zitat:
Auch das war , glaube ich, so nicht gefragt. Mit aufrechterem oberkörper und dem ziel, eher tempo als spin in den ball zu bekommen (eher tennisartig, wie Benjy bereits erwähnte) ist das als alternative im schlagrepertoire in der entsprechenden situation natürlich ein gutes mittel.
Als haupt-topspinbewegung, zumindest wenn du rotation willst, ist C der bewegung A unterlegen.
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Jop!!! As I said before.
Die 2 Beispiele Persson/Waldner sollten zeigen wie die Schläge im Match Anwendung finden können. Da jeder schonmal Persson und Waldi spielen gesehen hat, kann man sich die B u. C Bewegungen ganz gut Vorstellen.
Keep on spinning...