Zitat:
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Zitat von jcd
zu 1) Ganz einfach. Balsahölzer haben eben keinen elastischen Kern, da Balsaholz zwar weich aber relativ Biegesteif ist. Ein Balsabrettchen zerbröselt eher bevor es sich durchbiegt. Genau wie Weltklasse gesagt hat. Weich aber steif. Die von mir beschriebenen Hölzer sind hart aber elastisch.
zu 2)Es stimmt das Tempo und Spin nicht vom Holz unabhängig sind. Die Unterschiede vor allem beim Spin sind jedoch nicht sonderlich groß. Viel bedeutender ist die resultierende Flugkurve des Balls. Je nach Spielsystem sollte man sich sein Holz danach Auswählen und erst in zweiter Linie aufs Tempo schauen.
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Mutig erklärt, aber IMHO wenig zutreffend. Balsa bricht in der Tat schnell, lässt sich aber auch extrem leicht biegen, wenn auch nur in geringen Auslenkungen bis zum Bruch. Bis zur Maximalauslenkung ist es jedenfalls nicht besonders steif
Dass Balsa hier (Dir) so biegesteif vorkommt, liegt wahrscheinlich an den enormen Furnierstärken, die hier verwendet werden können und müssen. Dünnere Furnierstärken können nur in Mehrfachlagen oder in Kombination mit steifen Begleitfurnieren verwendet werden.
Ein ungeeigneter Balsaaufbau wabbelt, dass der Arm abfällt und zugebenermaßen evtl. auch irgendwann das Blatt
Du sagst: "Viel bedeutender ist die resultierende Flugkurve des Balls". Und woraus resultiert die? Aus dem Quotienten von Spin und Tempo...