Zitat:
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Zitat von Bow
Balsa bricht in der Tat schnell, lässt sich aber auch extrem leicht biegen, wenn auch nur in geringen Auslenkungen bis zum Bruch. Bis zur Maximalauslenkung ist es jedenfalls nicht besonders steif
Dass Balsa hier (Dir) so biegesteif vorkommt, liegt wahrscheinlich an den enormen Furnierstärken, die hier verwendet werden können und müssen. Dünnere Furnierstärken können nur in Mehrfachlagen oder in Kombination mit steifen Begleitfurnieren verwendet werden.
Ein ungeeigneter Balsaaufbau wabbelt, dass der Arm abfällt und zugebenermaßen evtl. auch irgendwann das Blatt
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Sehr gut erklärt Bow
Der für mich entscheidende Punkt beim Balsa ist jedoch das im Vergleich zu seiner sehr geringen Härte es eine verhältnismaßig hohe Biegefestigkeit aufweist. Deshalb empfinde ich Balsa auch als eher steif. Da Balsa so weich ist wird ein großer Teil der Energie vom Ball durch die Eigenverformung aufgenomen und wieder abgegeben.
Ich empfinde es so, das gerade Balsahölzer im Vergleich zu anderen Hölzern eher dazu neigen sich auf Druck zu verformen als nach hinten zu biegen. Dies wird natürlich durch die i.d.R eher harten Außenfurniere/Verstärkungsfasern begünstigt. Nicht zuletzt besitzen Balsahölzer gerade deshalb ein ausgeprägtes Katapultverhalten, weil größere Furnierstärken verwedet werden,sie sehr weich i.V.m harten Außenfurnieren/Verstärkungsfasern aber gleichzeitig auch sehr steif sind.