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Zitat von MrBurns
Na und? Ich will ja TT spielen, wo es eben diese geringen Reize gibt. Wofür soll sich mein Körper stärkeren Reizen aussetzen, wenn es mir ja so gesehen nix fürs TT bringt?
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Naja, er mag ja Recht haben. Wenn er auf Hobbyebene (Kreis- oder Bezirksklasse) ein wenig "rumjongelt", dann bringt es eher den gegenteiligen Effekt, wenn man statt einmal Sätze spielen pro Woche auf einmal Laufen geht oder so. Und auch bei Spielern die höher spielen aber das ganze eben nur mit einem sehr geringem Trainingsumfang bewerkstelligen würde das eventuell gelten.
Alle getroffenen Aussagen treffen eben nur für leistungsorientiertes Training zu. Jeder der 2 Stunden sinnvolles Training (8 Min VH Top aus drei Punkten, danach weitere Beinarbeitsübungen usw) hinter sich hat, weiß, dass man ohne zusätzliches Kondidtionstraining nicht sinnvoll längere Zeit trainieren kann.
Beim leistungsorientierten Training geht es halt um mindestens drei Einheiten pro Woche. Und wenn man schon so viel Zeit investiert, dann will man sicher nicht die Hälfte der Zeit verschwenden

weil der Körper wegen der Ermüdung das "Schonprogramm" aktiviert hat.
Und über die Grundlagen des Trainings (stärkerer Trainingsreiz, Überanpassung usw.) brauchen wir hier wohl nicht diskutieren.
In jeder Sportart ist es so, dass man beispielsweise in der Sommerpause, die konditionelle Basis aufbaut für das folgende Programm. Während der Wettkampfvorbereitung wird das Konditionstraining immer spezifischer.
Insofern ist es einfach so, dass MrBurns Recht hat, wenn er vom Hobbysport spricht und alle gegenteiligen Äußerungen natürlich den Leistungssport oder zumindest für leistungsorietiertes Training gültig sind.