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Alt 09.08.2005, 19:38
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martinspin ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Materialfrage 8: Kopf- Mittel- oder Grifflastigkeit?

Hoi Markus

Zitat:
Zitat von Markus S.
Das halte ich für ein Gerücht... Im Prinzip ist es genau anders rum.


Bin schon mal auf Materialfrage 27 gespannt.
Danke für deinen Input. Ich teste zur Zeit ein Re-Impact-Holz (MD4). Obwohl nur dünne Beläge drauf sind (1.5 mm), empfinde das Holz als extrem kopflastig und mir erscheint das TS-Spiel nicht so einfach, weil ich sehr viel Energie aufbringen muss, um den Schlägerkopf zu beschleunigen. US spielen empfinde ich als genial einfach und sehr variabel. Kontern geht auch sehr gut und sehr leicht.
Wie schon gesagt, empfinde ich es hilfreich, wenn der Griff so eine Art Gegenewicht zum Schlägerkopf bildet, damit der Einsatz der Hand beim Erzeugen von Spin leichter fällt. Das Ganze hat was mit Drehmoment zu tun. Das Drehmoment bei einer Handgelenkbeschleunigung wird imho grösser, je ähnlicher die Gegenkraft des Griffs ist. Egal, haltet mal einen Stock oder einen Stab zwischen Daumen und Zeigefinger und bewegt das Objekt hin und her. Wenn ihr es in der Mitte anfasst geht's am Schnellsten. Wenn ihr es am Rand bewegt, ist es viel anstrengender. Also Kopf- bzw. Grifflastigkeit sagen aus Sicht der Handgelenkbeschleunigung nur aus, dass entweder die Aushol- oder Schlagbewegung strenger gehen. Je mittiger die Lastigkeit ist, um so schneller lässt sich das Schlägerblatt beschleunigen und um so höher wird die Rotation sein.
Meine Ausführungen beziehen sich lediglich auf die Handgelenkbeschleunigung. Könnte gut sein, dass im Fall von U-Arm-Beschleunigung sich ein kopflastiger Schläger als vorteilhaft erweist. Ich denke, Kopflastigkeit ist gut für ein Spiel mit wenig Bewegung der Hand. Also, sowas wie Konter, Block und Schuss aus Unter- und Oberarm.

Fazit
Je mittiger die Lastigkeit eines Schlägers (Holz + Belag) ist, umso leichter lässt sich eine Handgelenkbeschleunigung realisieren. Der Umkehrschluss ohne logische Begründung sieht so aus, dass sich ein kopflastiger Schläger besser mit dem U-Arm beschleunigen lässt. Das ist jetzt so ein Entscheid zwischen eher Power (kopflastiger Schläger plus U-Arm-Beschleunigung) oder mehr Speed und Spin (mittellastiger Schläger plus Hand(gelenk)-Beschleunigung)

Gruss
Martin
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Geändert von martinspin (09.08.2005 um 19:40 Uhr)
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