Ja, es gibt unzählige Möglichkeiten.
1. Bastel einfach Balsa-Griffschalen an einem schweren Holz ran und du bekommst ein mittelschweres Holz welches sehr kopflastig ist.
2.Als Alternative kannst du auch den Griff aushöhlen ala Donic Senso.
3. Verkleinere den Griff indem du ihn kürzt oder aber dünner schleifst.
4. Die einfachste Möglichkeit ist es das Holz am Kopf mit Blei (bekommste am günstigsten beim Dachdecker) zu beschweren welches du mit doppelseitigen Klebeband befestigt.
5. Auch 4 bis x-Lagen Kantenband um das Holz kleben dienen zur Erhöhung der Kopflastigkeit.
6.@ all Eigenbauer habe ich noch eine Möglichkeit vergessen???
Da der Trend leider zu eher leichteren Hölzer geht wirst du allerdings ab Werk kein Holz finden welches z.B 95gramm wiegt und dann noch sehr kopflastig ist. Durch die Kopflastigkeit kommt einem das Holz nochmals schwere vor, so daß es sich sehr schnell geschätz z.B wie 105 gramm anfühlt. Da die meisten Hersteller nicht wollen das man ihre Hölzer als schwer bezeichnet wird auch schon mal gerne bei den Gewichtsangaben bis zu 10 gramm geschummelt.
Für mich ist z.B ein sehr schweres kopflastiges Holz von Vorteil, wenn ich mal wieder aus Spass an der Freud OX-Noppen auf eine Seite des Holzes klebe. Da dann die Umstellung gewichtsmäßig von meinem Wettkamfpfholz zum Noppenholz nicht so riesig ist und ich von Anfang an auch mal meinen VHT
treffe.
Übrigens lässt sich durch Veränderung der Balance, sehr gut die Ballfluglänge und beim Topspin variieren. Je grifflastiger desto mehr länge, je kopflastiger desto kürzer aufgrund des höheren Spinpotentials.