Die Frage mit der Lastigkeit stellte sich mir, als ich beim Händler ein paar Hölzer mit den von mir bevorzugten Sriver L (1.9mm) getestet habe.
Der Händler gab mir als erstes das Stiga Allround WRB (hat einen ausgehöhlten Griff), was sich ohne Beläge schön leicht und gut ausbalanciert anfühlte. Der Händler meinte, dass sich der Treffpunkt beim Spielen mit diesem kopflastigen Holz nach außen verschiebt, was für die Spinentwicklung günstig ist. Fand ich erstmal logisch (warum auch immer

).
Beim Testen mit den (schweren) Belägen hatten ich aber immer das Gefühl, dass mir der Schläger aufgrund der Kopflastigkeit jeden Moment aus der Hand kippt, was der Kontrolle nicht zuträglich war.
Habe dann ein etwas schwereres, grifflastiges Holz (BTY Primo Off-) probiert, was sich mit den Belägen zusammen wesentlich harmonischer anfühlte. Es ist immer noch leicht kopflastig, kommt aber meiner relativ lockeren Schlägerhaltung viel besser entgegen.
Hier also meine Thesen:
Eher kopflastig: für den Topspinspieler mit relativ leichten (weichen) Belägen,
weniger Kontrolle bei Block, Konter, Schupf
Eher grifflastig: für den Allroundspieler mit relativ schweren Belägen,
mehr Kontrolle bei Block, Konter, Schupf
dafür weniger Oberschnitt beim Topspin