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Alt 10.08.2005, 12:13
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martinspin ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Zusammenhang zwischen Holzeigenschaften und Spielweise

Hoi yolatango

Zitat:
Zitat von yolatango
hallo martin,
dein bericht ist schön ausführlich und das was du schreibst ist gut durchdacht und sollte interessierte auch inspirieren. ich persönlich mag details, du treibst es allerdings auf die spitze (was ich nicht schlimm finde). 2 gramm mehr holzgewicht durch kleber, bewegungsebenen, richtungsebenen...denkst du nicht, dass man am eigentlich wichtigen vorbei denkt? in der theorie wird das meiste stimmen, jedoch beweist gerade die praxis das gegenteil. du schreibst (hab ich mir frecherweise mal rausgepickt):

Der kopflastige Schläger liefert mehr Kontrolle bezüglich der Bewegungsebene beim Spiel mit Rotation und eignet sich gut für Rotationstopspin, US-Abwehr, Topsspins aus der Halbdistanz, Ballonabwehr, usw. Spielt ihr gerne mit steileren Bewegungsebenen und seid diesbezüglich variabel, ist ein kopflastiger Schläger von Vorteil.

geliang sein schläger (sehr dünnes blatt und grifflastig, ich dachte nur nen griff in der hand zu haben) spielt beidseitig rotationstopspin aus der halbdistanz, feinste schnittabwehr.
ausnahmen bestätigen die regel sagt man, tischtennis besteht jedoch durch seine vielfalt aus vielen ausnahmen.
genau dieser geling sagte, man muss mit seinem material eins werden und ihm vertrauen. testwahn (hab ich ansatzweise auch durch) und die suche nach dem perfekten schläger ist wohl genau das gegenteil.
Wenn ich mir so überlege, dass fast jeder mindestens 2 bis 3 Schichten klebt, dann sind schon mal 4 bis 6 Gramm mehr Gewicht vorhanden. Ich denke, das liegt in einem Bereich, wo man es merkt.

Bist du bezüglich der Kopflastigkeit genau anderer Meinung. Bin immer offen für Inputs.

Grunsätzlich genügt es ja auch schon, einen einzelnen Punkt etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Man hat z.B. ein recht schweres Teil zu Hause und fragt sich, wie's sich wohl mit einem leichteren Teil spielt. Dann testet man mal verschieden schwere Schläger und findet einen passenden. Ich gebe durch meine Detailtreue eigentlich nur Inputs, wenn's mal Unklarheiten oder Unsicherheiten bezüglich des eigenen Materials gibt. Es macht für die meisten keinen Sinn alle Punkte durchzudenken und den perfekten Schläger zu finden, den es nicht gibt.

Gruss
Martin
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