Hoi StuEv
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Zitat von StuEv
Hi Martin,
Da du hier der einzige bist den ich bisher gefunden habe, der auch den BTY Tackfire SP spielt, wollte ich fragen was an ihm sehr gut ist. was mit ihm nicht gut geht, eben diese pro contra sachen. wäre nett wenn du mir ein paar dinge über diesen belag berichten könntest. habe diese auch daheim (leider zur zeit kein training  ). bin eben einer von diesen nichttestern die ihre Beläge gleich kaufen ^^  .
gruß und danke
StuEv
PS: Ihr andern könntet wenn ihr könnt mir auch helfen, wäre sehr nett. 
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Ich habe keine Ahnung, warum ich einer der Wenigen bin, die den Belag spielt.

Für mich ist der Tackifire SP der ideale VH-Belag.
Testbericht Tackifire SP
Belageigenschaften frischgeklebt:
Griffigkeit: Sehr griffiges Obergummi (nicht klebrig)
Obergummihärte: Für einen "chinaähnlichen" Belag ist das Obergummi frischgeklebt recht weich.
Obergummielastizität: Frischgeklebt ist das Obergummi sehr elastisch, was eine der Stärken des Belags ist.
Schwammstärke: Ich spiele den Belag in 2.1 mm, was sehr geeignet ist für schnelles TS-Spiel
Schwammhärte: 46 – 50 Shore; Die Unterschiede in der Schwammhärte sind recht gross. Ihr solltet den Belag unbedingt abwägen lassen vor dem Kauf. Leichtere Exemplare sind zu empfehlen und eigne sich auch für das katapultige Spiel.
Schwammelastizität: Der Schwamm reagiert sehr unelastisch und ist eher für ein tischnahes Powerspiel geeignet.
Klebemethode: Die Folienmethode mit Presse ist optimal für den harten Belag.
Sound: Für einen eher harten Belag dieses Kalibers ist der Sound ordentlich.
Verhalten im Spiel
Aufschlag: Da das Obergummie sehr griffig ist, kann beim Aufschlag sehr viel Rotation erzeugt werden. Aufgepasst, die Rotation kommt brutal zurück. Die Kombi harter Schwamm und weiches Obergummi erlaubt die Länge der Aufschläge sehr gut zu variieren.
Rückschlag: Für Leute, die mit Rotation und Geschwindigkeit auf den Aufschlag antworten ist der Belag sehr gut. Flip ist wegen dem harten Schwamm und dem weichen Obergummi schwieriger zu spielen. Kurze Returns gelingen jedoch sehr gut.
Schupf: Mit dem Belag gelinge aggressive Schupfbälle hervorragen. Die Schupfbälle sollten aggressiv gespielt oder sehr kurz gehalten werden. Einfach mal so den Ball "rüberlöffeln" bringt nichts, denn dann sind solche Bälle zu harmlos.
Block: Der Block ist wegen dem harten Schwamm und weichen Obergummi rotations- und tempoanfällig. Hat der Topspin wenig Tempo muss der Block sehr aktiv gespielt werden. Ist die Rotation der Topspins variabel, reagiert das Obergummi entsprechen empfindlich darauf. Mit entsprechend deutlicher Vorwärtsbewegungen oder Gegenspin wird der Belag zu einer "tödlichen" Blockmaschine. Solche Techniken müssen jedoch erst einmal beherrscht werden.
Konter und Schuss: Ausgezeichnet verhält sich der Belag bei den diametralen Schlägen. Der knallharte Schuss ist eine Stärke des Belags.
Topspin: Auf viel Rotation kann mit dem Belag auch mit sehr viel Rotation geantwortet werden. Gegenzieher gelingen sicher und der Topspin auf Unterschnitt hat viel Rotation drin, sofern entsprechend hoch gezogen wird.
US-Verteidigung: Kommt viel Schnitt, kann mit entsprechender Technik auch viel Schnitt zurückgegeben werden. Der Winkel der Bewegungsebene muss stimmen und die US-Verteidigung muss mit relativ hohem Tempo gepspielt werden.
Fazit
So wie's im Katalog steht stimmt's voll und ganz: Der Belag verzeiht einem kleine Ungenauigkeiten und die Bälle können recht sicher gespielt werden. Die grösste Schwäche ist die Schwierigkeit, auf tempo- und rotationslose Bälle adäquat zu reagieren. Gegen Material ist der Belag eher schwierig zu spielen. Seine absolute Stärke ist sein Tempo gepaart mit viel Rotation. Aggressive und harte Topspins sind neben dem knallharten Schuss die absolute Stärke dieses Belags. Der Tackifire SP ist kein Allroundbelag und es braucht eine ausgefeilte Technik und einen aggressiven Topspinstil, um den Belag auszureizen. In Kombination mit einem schnellen Carbon-Holz ist der Belag für mich perfekt, da sowohl Präzision, Tempo und Rotation möglich ist.
Gruss
Martin