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Alt 11.08.2005, 09:30
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Spinshot Spinshot ist offline
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Spinshot ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Materialfrage 2: Blattgrösse?

Zitat:
Zitat von martinspin
Hoi Nik



Du spielst also hauptsächlich wegen dem grösseren Sweetspot ein grosses Schlägerblatt? Hat das grosse Blatt bei dir vor allem im Passivspiel Vorteile? Siehst du auch Vortiele im Angriff mit grossem Blatt?

Ich halte einfach mal so zum testen zwei gleich schwere Hölzer in der Hand. Das eine hat eine Blattgrösse von 149 mm und das andere eine Blattgrösse von 156 mm. Subjektiv habe ich das Gefühl, dass mit kleineren Holz ein Tick schnellere Bewegungen möglich sind. Bei frontalen Schlägen merke ich, dass der Luftwiderstand, den es zu überwinden gilt, beim grösseren Blatt auch höher ist und das Luftgeräusch dabei deutlich lauter ist. Die Erklärung des Zusammenhangs von Blattgrösse und Luftwiderstand scheint mir nicht mal so verkehrt.

Gruss
Martin
Hi Martin,

nach wegen steht der Genitiv (siehe Sig)! SCNR
Ich habe die Größe der Re-Impact Mittelblätter, jene spiele ich, jetzt nicht parat. Die Größe ist schon Oberkante dessen was auf dem Markt erhältlich ist. Ein großes R-I Blatt ist lediglich 5 mm länger. Das hat für mich keinerlei Gewinn mehr und deshalb spare ich mir das.
Ich spiele aus einem eher eigenartigen Grund ziemlich zwingend große Hölzer und habe über die Jahre die Vorteile - bei meiner Spielweise, tischnah, block-/konterlastig, offensiv - erfahren. Der größere Sweetspot - das Plus an größerer Kontrolle bei größeren Blättern resultiert vermutlich sehr maßgeblich daher, das (vernachlassigbar) geringere Tempo mag auch noch eine (subjektive) Rolle spielen - hat sich für mich als außerordentlich vorteilhaft beim Block gegen schnelle Spins erwiesen. Bei dem Tempo geht Präzision in der Bewegung flöten und der größere Sweetspot bringt praktisch 'was.

Das große Blatt und Luftwiderstand spielt in der Theorie eine Rolle, praktisch fällt das in der Bedeutung schon hinter das unterschiedlich schwere Gewicht verschiedener Beläge zurück.
In der Offensive sehe ich keinen Vorteil. Es kann eigentlich mit großem Blatt nicht besser sein, um nicht zu sagen schlechter, aber es spielt in der Praxis ebenfalls eine vernachlässigbare Rolle. Bei großen Blättern wird alles Abstimmen vom Schlägergesamtgewicht bestimmt!

Ein großes, katapultiges Holz mit nur noch dünneren Belägen ist einfach mal ein neuer Ansatz und IMHO stimmig. Mein Schläger ist "normal" schwer und fällt mir nicht durch besondere Kopf- oder Grifflastigkeit auf. Hätte ich die Wahl, bevorzugte ich Richtung Grifflastig, aber da ist der Spielraum einfach gering.

Einen Vorteil hat das große Blatt im offensiven Spiel, das ist auch der entscheidende, aber sehr persönliche Grund warum ich große Blätter spiele. Obwohl mein RH-Schuss zurzeit keine sonderliche Rolle in meinem Spiel hat, ist der der Grund. Ich kann es mir nicht abgewöhnen den RH-Schuss mit den letzten 20 mm des Schlägerendes zu spielen, habe ich ein kleineres Blatt, hagelt es Kantentreffer. Ich bin da mich selbst frustrierendes Gewohnheitstier.
Offensive Qualitäten deshalb, weil ich auch mit nur mittelschnellem Holz und mittelschnellem Belag sehr harte Schüsse spielte. Na ja, wichtiger ist einfach, dass ich den Schuss überhaupt treffe. :o

Gruß, Nik
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Gruß von der Ostsee
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