Hoi Weltklasse
Danke, dass du meine "Behauptungen" überprüft hast. So kann ich den Thread optimieren.
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Zitat von Weltklasse
Auch wenn es sich bei der Blattgrösse nur um eine Beispiel handelt, ist es in der Regel umgekehrt. Bei fast allen Hölzern ist die längsseite grösser als die breiteste Stelle. Demnach wäre das Beispiel 153mm*149mm ein wenig realitätsnaher 
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Du hast Recht mit den Massen. Da hab ich was durcheinandergebracht. Werde das korrigieren.
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Zitat von Weltklasse
Da bin ich anderer Auffassung gerade am Tisch bietet mir das grössere Schlägerblatt eine bessere Kontrolle, da ich eine viel grösseren Sweetspot habe. Dies wirkt sich besonders beim Block auf schnelle Topspins aus. Während ich mit dem kleinen Blatt den Ball ab und an an der Kante oder sehr weit außen treffe, treffe ich mit dem großen Blatt den Ball noch oft im Sweetspot und kann ihn noch gut kontrollieren. Das kleine Blatt bietet einfach mehr Tempo gegenüber dem grossen Blatt (bei gleicher Bauweise!!!) Das große Blatt ist kontrollierter. Da es mit einer niedrigeren Freguenz schwingt, ermöglicht es zusätzlich noch einen Tick mehr Spin. (bei gleicher Bauweise!!!)
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Perönlich habe ich aus der Halbdistanz mehr Mühe den Ball zu treffen, wie am Tisch. Für mich ist das klar, weil mit zunehmender Distanz die Winkel immer grösser werden. Ein Ball mit Sidespin dreht sich mit zunehmender Länge noch stärker zu Seite und wird dadurch schwieriger zu treffen. Es ist wohl kaum anzunehmen, dass du mit kleinem Schlägerblatt den Ball in der Halbdistanz besser triffst? Sweetspot ist doch hautsächlich eine Frage der Holzsteifheit und nicht umbedingt der Schlägerblattgrösse. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein grosses und elastisches Holz einen kleineren Sweetspot hat wie ein kleines und biegefestes Holz. Meine eigenen Test haben mir klar gezeigt, dass ich mit grossem Schlägerblatt sicherer spiele aus der Halbdistanz.
Egal, es gibt einige Leute die tischnahe spielen und ein grösseres Schlägerblatt bevorzugen. Vielleicht ist der Grund der, dass das grössere Schlägerblatt tendenziell elastischer ist wie das gleiche aber kleinere Holz. Das Plus an Elastizität erlaubt dann wieder mehr Gefühl und so wie du es ansprichst mehr Spin. Das dürfte sowas wie "zwei Fliegen auf einen Streich sein": Grösserer Sweetspot und mehr Gefühl.
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Zitat von Weltklasse
hier hast du dich wohl einfach verschrieben. Es müsste heißen... grundsätzlich sind größere Hölzer...
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Für Kopflastigkeit gibt es einige Anhaltspunkte: Gewicht des Blatts, Gewicht der Griffschalen, kleines Blatt und schwerer Belag, grosses Blatt und leichter Belag, usw. Ich werde das so umformulieren, dass sämtliche Optionen offenbleiben, wie es zu Kopflastigkeit kommen kann.
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Zitat von Weltklasse
Klar kann man so den Schwerpunkt bestimmen, ich halte diese Methode allerdings für sehr ungenau. Besser ist es den Schläger auf einer scharfen Tischkante zu legen oder noch besser, ihn auf einer ca 0,2-0,5 cm starken Holz/Glas/Plexiglas/Kunstoff/Stahl oder sonstigen scharfen Kanten zu legen.
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Ich finde die Methode mit dem Finger gut, weil sie einen Punkt liefert und nicht eine Gerade, wie bei der Methode mit einer scharfen Kante. Ich finde die "Kantenmethode= trotzdem auch gut und wahrscheinlich noch etwas präziser. Werde die "Kantenmethode" auch erwähnen.
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Zitat von Weltklasse
Eindeutiger lässt sich die Holzhärte am klang bestimmen. Je härter das Holz desto "höher" bzw. "heller" ist der Ton/Klang. Je weicher das Holz desto "tiefer" bzw. "dunkler" ist der Ton/Klang.
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Ist jetzt ein Balsaholz hart oder weich? Aus meiner Sicht verhält es sich trotz hartem Aussenfurnier eher weich. Der Klang des Aussenfurniers ist sehr hell und trotzdem hat das Balsaholz ziemlich viel Katapult, was ich auf die weichen Anteile (Balsa) zurückführe. Aus diesem Grund habe ich mich für die Methode "Feedback" entschieden.
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Zitat von Weltklasse
Diese Methode halte ich nur für die Bestimmung der Holzhärte geeignet. Die Biegefestigkeit lässt sich am besten besimmen indem man auch das Holz, wie der Name bereits vermuten lässt, biegt.
Test: Man hält den Schläger am Griff fest (noch besser man spannt ihn in einem Schraubstock) und versucht das Blatt an der Schlägerspitze festhaltend z.B 0,5cm (Vorsichtig!) nach hinten zu biegen. Je höher die aufgewendete Kraft ist um das Schlägerblatt nach hinten zu biegen, desto steifer ist das Holz. Je leichter es sich noch hinten biegen lässt desto elastischer ist das Holz.
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Auch hier ein ähnlicher Einwand. Ein Holz mit härterem Aussenfurnier und weicherem Kern wird sich schlechter biegen lassen wie ein Holz mit weicherem Aussenfurnier und härterem Kern. Ich kann zwar Unterschiede festellen, wenn ich die Hölzer physikalisch biege. Ich halte dazu den Griff auf den Tisch und stütze meine linke Hand drauf. Mit der andern Hand verbiege ich das Blatt welches neben der Tischkante in der Luft ist. Nur bin ich mir nicht sicher, ob sich das steifere Holz dann auch tatsächlich so verhält?
Was würdest du sagen als erfahrener Holzbauer: Hängt die Elastizität mehr vom Aussenfurnier, mehr vom Innenfurnier, von der Verklebungstechnik oder gar von den Sperrfurnieren (z.B. Carbon) ab?
Gruss
Martin
PS Ich hoffe schwer, dass sich die noch offenen Punkte klären lassen.