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Alt 16.08.2005, 15:55
Cheftrainer Cheftrainer ist offline
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AW: Unten ist's am schwersten?

Das kann aber nur passieren, wenn die Jugendlichen so schlecht sind, dass sie sich nichtmal in der 2.KK durchsetzen können. Meinst du im Ernst, dass der entsprechende Spieler auf Bezirksebene dann mehr drin hätte??? Wenn ja, dann ist im Training wohl einges Schief gelaufen. Taktik gegen Passivsysteme oder gegen Abwehr, Störbeläge usw gehört einfach in die Ausbildung eines Nachwuchsspielers.

Ansonsten muss man die Jugendlichen vorbereiten. Es ist doch kein Thema mal mit Herren zu trainieren und entsprechende Turniere zu spielen. Und noch besser, man könnte Abwehrspieler mit Noppen in seiner Jugendtrainingsgruppe haben.

Und die Theorie, dass man als Jugendlicher behindert wird, wenn man auf Kreisebene anfängt ist viel zu pauschal. Oder wie stark ist die Behinderung denn bei dem 1. Liga Spieler (Gönnern, Jg 1987) Patrick Baum ausgefallen??? Wäre der inzwischen in der Weltspitze der Herren wenn ihm die Kreisliga erspart worden wäre???

Prinzipiell bin ich auch dafür einen Jugendlichen hoch zu melden, aber wenn er zu schwach ist, dann spielt er eben Kreisklasse. Ist er gut genug für Bezirks- oder Landesebene, dann soll er da spielen fertig.

Ein Jugendlicher hat genau dann ein Problem, wenn er irgendwo unterfordert wird. Dies gilt für alle Klassen und Ebenen. Ist er in der Kreisklasse ausreichend gefordert, dann soll er da antreten.

Allerdings weiß ich, dass manche ältere Semester durchaus den Spruch bringen, dass auch ein guter Jugendlicher (der mehr könnte!) sich erstmal durch die Kreisebene wurschteln soll. Solche Leute haben halt keine Ahnung und sind hoffentlich nicht Entscheidungsträger was die Aufstellung betrifft. Insofern stimme ich unter diesen Umständen zu.

Aber eine pauschale Aussage über die Kreisebene als Entwicklungsbremse kann ich so nicht stehen lassen.

Geändert von Cheftrainer (16.08.2005 um 15:57 Uhr)
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