Hoi imuuuu
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Zitat von imuuuu
Begründung: bei grifflastigen hölzern, zum beispiel, ist der hauptschwerpunkt des holzes in der hand ... diese brauch damit eher weniger kraft um das handgelenk zur schnitterzeugung einzusetzen. der kopf ist leichter und somit ist auch die "winkelgeschwindigkeit" am kopf des grifflastigen holzes höher -> mehr schnitt. mit gleichem kraftaufwand kann man also mit grifflastigen hölzern(gewicht GL-Holz = gewicht KL-Holz) eine höhere beschleunigung und damit mehr schnitt als mit kopflastigen hölzern erzeugen
beim Topspin ist das aber nicht der fall ( hier ist wohl das kopflastige holz von vorteil ) da die bewegung eher durch die armbewegung bestimmt wird, nicht durch die handgelenksbewegung -> durch das erhöhte gewicht am "kopf" erreicht der arm wohl einen tick höhere "endgeschwindigkeit" als wenn die balance "nur" im griff sitzt, so ist beim topspin der spin wohl bei kopflastigen hölzern höher
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Im Prinzip sehe ich es ähnlich wie du. Das mittellastige Holz erlaubt bei Schlägen über Tisch mehr Rotation, da sich der Schläger über das Handgelenk besser beschleunigen lässt. Ich merke das auch vor allem beim Aufschlag, wo der Griff locker in der Hand liegt und der Schläger ein kreisförmige Bewegung um die Achse Daumen-Finger macht. Beim RH-TS dürfte das mittellastige Holz aus den erwähnten Gründen auch von Vorteil sein. TS über Tisch (Gegentopspin, Schlagspin) spielen sich kontrollierter mit dem mittellastigen Holz.
Beim VH-TS auf US und VH-TS aus der Halbdistanz, wo tendenziell mehr Unter- und Oberarm mitwirken, dürfte das kopflastige Holz wieder kontrollierter zu spielen sein.
Mein höchstes Ziel ist es, solche Zusammenhänge auch im Eröffnungsthread einzubauen und ich bin froh um deinen Input.
Vielen Dank
Martin