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Alt 17.08.2005, 08:38
Volkmar Volkmar ist offline
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AW: Unten ist's am schwersten?

Zitat:
Zitat von Todesnoppe
Meine Aussage war lediglich, das der Spielsystemumstieg bei mittelguten Jugendspieler in der 3. Kreisklasse unter umständen schwerer ist als in der 1. Kreisklasse. Das hat nichts mit fehlendem Respekt oder schlechter Einstellung zu tun. Ich kann mir Vorstellen, dass einige Jugendspieler die gleiche Bilanz in beiden Klassen spielen würden, hierdurch bevorzuge ich bei den Aufstellungen lieber die höhere Klasse, da durch den Spaßfaktor der Spieler ehr weiter am Verein gebunden bleibt.
… und Spaß am Spiel ist ja das was bei 99% der Vereine Zählt……
Hier vergisst Du etwas. Es geht nicht nur um die Jugendspieler, die in eine Mannschaft integriert werden/müssen/sollen, sondern es geht auch um die Mannschaften, die bereits bestehen. Wenn Du den Ehrgeiz und das Engagement der "Opis" hervorhebst, das oft weiter über dem der jungen Spieler liegt, dann solltest Du bedenken: Die alten Hasen wollen ihre Meisterschaftsspiele gewinnen. Die tun sich verständlicherweise auch schon mal schwer damit, einen Jugendspieler reinzunehmen, der unter Umständen ein Unsicherheitsfaktor ist. Deshalb wird dann häufig gesagt: Erst mal in die unterste Klasse, mal sehen, wie er einschlägt, dann sehen wir weiter. Aber wenigstens kann er da nichts anstellen und anderen erfahreneren Spielern die Saison versauen.

Es ist nämlich mitnichten so, daß ein junger Spieler automatisch ein guter oder besserer Spieler ist als ein alter Hase. Meistens ist - auf jeden Fall am Anfang - das Gegenteil der Fall, so daß die Frage: Stellen wir einen aus der Jugend bei uns auf manchmal über Klassenerhalt oder Abstieg entscheidet.

Gruß, Volkmar
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