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AW: Unten ist's am schwersten?
Hallo!
Ich denke das eine Facette hier völlig ausgeblendet wird und zwar die das Siege motivierender sind als Niederlagen.
Gerade junge Spieler benötigen den Erfolg um genügend Motivation aufbauen zu können um weiter zu trainieren.
Da Siege in unteren Klassen eher leichter zu erzielen sind sollten Jugendliche also auch nicht zu hoch aufgestellt werden.
Ich kenne einige Jugendliche, die zu hoch aufgestellt wurden, ein halbes Jahr oder ein Jahr alles verloren und damit auch die Lust am Tischtennis verloren. Sicher hätten sie sich an das Niveau gewöhnt wenn sie weiter trainiert hätten, aber die intrinsische Motivation dafür aufzubringen, wenn man ständig einen auf den Deckel bekommt, ist nicht so einfach.
Was ich damit sagen möchte ist das auch auf den Charakter des Jugendlichen geschaut werden muss. Ist dieser z.B. in seinem Eifer extrem vom Erfolg abhängig stelle ich ihn lieber eine Klasse zu niedrig als eine Klasse zu hoch auf.
Gruß!
Timo
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