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Zitat von der_RenTneR
also,
zu frage1: ich habe schon sowohl max als auch 1.8/1.9 beläge gespielt und muss sagen, dass mir die dünneren im nachhin ein eher liegen, da man kein so schwammiges gefühl beim spielen hat. ich bin halt ein mensch, der es eher mag, die linearität des holzes auszunutzen. mehr dazu bei frage3....
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Das kann ich gut verstehen. Ich denke ab 2.0 mm nimmt der Tempozuwachs ab und die Rotation wird wichtiger. Der Punkt mit dem "schwammigen Gefühl" kenne ich von einigen Belägen her. Ich denke, die harten Schwämme spielen sich diesbezüglich weniger schwammig.
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zu frage 2: ich spiele das ein holz, dass leicht kopflastig ist, was mir persönlich gut liegt. mit meinen 1.9-belägen wird es nicht wesentlich kopflastiger als es schon ist,
anderenfalls werden schnelle schalgseitenwechsel meines erachtens nach schwerer.
das gesamtgewicht spielt in dem zusammenhang natürlich auch ne rolle.
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Wenn wir noch das Frischkleben hinzunehmen, hat eine grosse Schwammstärke eine ziemliche Erhöhung des Gesamtgewichts zu Folge. Ich bin spiele zwei relativ schwere Beläge mit 2.1 mm und maximaler Schwammstärke. Da ich doch recht tischnahe spiele und ich umbedingt beidseitigig spielen möchte, bin ich am Testen, ob ein leichteres Holz besser für mich ist. Mein Andro SCS Carbon wiegt ca. 82 Gramm. Mit einem Holz, das z.B. 72 Gramm wiegt, wäre das Gesamtgewicht des Schläger statt 164 Gramm nur noch 154 Gramm. Ich müsste auch mal testen, wie es sich mit etwas dünneren Belägen (1.9 mm und 2.1 mm) spielt.
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zu frage 3: mein hauptbeweggrund 1.9 gegenüber mehr vorzuziehen ist, dass die bälle dann schön zum holz durchschlagen, was den bällen mehr tempo und stabilität in der flugkurve gibt. bei mir (bty kreanga aeros off+) ist das schneller als mit 2.1 belägen drauf.
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Wie schon bei Frage 1 beantwortet gibt es diese ominöse Grenze (um 2.0 mm), wo das Tempo wieder abnimmt, weil die Dämpfung durch den dicken Schwamm zunimmt. Der Zusammenhang zwischen Holztempo und Schwammstärke interessiert mich, da das ein Punkt ist, der sich stark auf das eigene Spiel auswirkt. Die Frage die sich einem stellt ist die: Ist es besser mit einem schnelleren Holz und etwas kleinerer Schwammstärke zu spielen oder ist es umgekehrt besser?
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zu frage 4: falls ich die frage richtig verstehe, meinst du, grob gesprochen, den zusammenhang zwischen spinentwicklung und schwammstärke. hier hängt es massgeblich von der schwammhärte ab, die chinabeläge bremsen ja quasi den ball auf null um ihn dann mit spin anzureichern. bei einem dicken softschwamm ist der ballkontakt(katapult) schon kürzer, wird aber durch die weichheit etwas kompensiert.
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Abgesehen von der Härte und Elastizität des Schwamms kann man sich schon die Frage stellen, ob beim gleichen Belag in unterschiedlicher Schwammstärke mehr oder weniger Rotation möglich ist. Ich denke grössere Schwämmstärke begünstigen die Rotation gegenüber dem gleichen Belag mit kleinerer Schwammstärke.
Gruss
Martin